17 March 2026, 08:13

1.500 Euro für die Rettung eines vermissten Hundes im Leitzachtal

Zwei Bernhardiner-Hunde helfen einer Person im Schnee, mit Bergen im Hintergrund und Text unten.

1.500 Euro für die Rettung eines vermissten Hundes im Leitzachtal

Ein Bergrettungsteam im Leitzachtal verbrachte den vergangenen Samstag damit, in der Nähe von Breitenstein nach einem vermissten Hund zu suchen. An der Aktion waren sieben Einsatzkräfte sowie ein Drohnenteam aus Hausham beteiligt. Solche Einsätze für Tiere sind in der Region selten, aber nicht ungewöhnlich.

Der Bergrettungsdienst Leitzachtal leitete die Suche ein, nachdem der Hund im Bereich Breitenstein weggelaufen war. Das Team, das normalerweise auf Notfälle mit Menschen spezialisiert ist, unterstützt bei Tierrettungen nur dann, wenn keine dringenderen Einsätze anstehen.

Die Mühe lohnte sich: Schließlich konnte der Hund ausfindig gemacht werden – zur großen Erleichterung seines Besitzers. Doch die Suche hatte ihren Preis: Für solche Einsätze erhebt der Rettungsdienst eine Pauschalgebühr von 1.500 Euro. Diese gilt für Sonderoperationen, die Haustiere wie Hunde, aber auch Nutztiere wie Kühe oder Schafe betreffen.

Die Rettung von Nutztieren gehört zwar eher zum Alltag der Bergretter, doch die Suche nach Haustieren wird von Fall zu Fall entschieden. Die Priorität liegt dabei stets bei menschlichen Notfällen, bevor Ressourcen für Tierrettungen eingesetzt werden.

Nach der erfolgreichen Suche wurde der Hund mit seinem Besitzer wiedervereint. Die Gebühr von 1.500 Euro entspricht der Regelung des Teams für Einsätze, die nicht Menschen betreffen. Die Bergrettungsdienste in der Region bleiben damit flexibel – und setzen ihre Kapazitäten je nach Bedarf zwischen menschlichen und tierischen Notfällen ein.

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