Allianz SE strukturiert Führungsetage neu und setzt auf regionale Verantwortung
Tim KellerAllianz SE strukturiert Führungsetage neu und setzt auf regionale Verantwortung
Allianz SE kündigt wichtige Veränderungen in der Führungsetage an und verteilt Verantwortlichkeiten in den globalen Regionen neu. Die Umstrukturierung umfasst neue Berufungen, verlängerte Amtszeiten sowie einen geplanten Ruhestand – alle Änderungen sollen schrittweise bis 2027 in Kraft treten.
Das Unternehmen, das weltweit rund 156.875 Mitarbeiter beschäftigt, hat in den vergangenen fünf Jahren eine stabile Belegschaft gehalten, mit nur geringfügigen Schwankungen bei den Beschäftigtenzahlen.
Ab dem 1. Januar 2027 wird Tomas Kunzmann in den Vorstand der Allianz SE eintreten. Er übernimmt die Verantwortung für die Region Asien-Pazifik, einschließlich Indien. Kunzmann ist derzeit CEO von Allianz Partners – eine Position, die er seit Juli 2022 innehat und in der er das finanzielle Wachstum vorangetrieben sowie die Kundenergebnisse verbessert hat.
Renate Wagner wird künftig die Geschäfte in Deutschland, der Schweiz und Zentraleuropa leiten. Sie behält zudem ihre bisherigen Zuständigkeiten für die Bereiche "Personal & Kultur" sowie "Mergers & Acquisitions". Die Neuregelung unterstreicht den Fokus des Konzerns auf eine gebündelte regionale Führung.
Sirma Boshnakova erweitert ihr Aufgabengebiet und übernimmt die Leitung der globalen Sparte "Schaden-/Unfallversicherung für Privatkunden". Parallel bleibt sie für die Versicherungsgeschäfte in West- und Südeuropa, Allianz Direct sowie Allianz Partners zuständig. Ihre erweiterte Rolle spiegelt das Bestreben des Unternehmens wider, den Retail-Versicherungsbereich weiter zu stärken.
Gleichzeitig wurde die Amtszeit von Claire-Marie Coste-Lepoutre als Finanzvorständin und Vorstandsmitglied bis zum 31. Dezember 2031 verlängert. Damit ist die Kontinuität in der finanziellen Führung für die kommenden Jahre gesichert.
Mit der Umstrukturierung geht auch der anstehende Ruhestand von Klaus-Peter Röhler einher. Nach einer langen Karriere wird er zum 31. Dezember 2026 aus dem Vorstand ausscheiden.
Die Führungswechsel erfolgen vor dem Hintergrund einer stabilen globalen Belegschaft – die Mitarbeiterzahl liegt weiterhin bei etwa 156.875. Die Anpassungen zielen darauf ab, die regionale Aufsicht zu festigen und die finanzielle Stabilität des Konzerns zu stärken. Die neuen Rollen und verlängerten Mandate werden schrittweise bis 2027 eingeführt.