Mobiltelefone sollen erneut in bayerischen Schulen bis zur 8. Klasse verboten werden - Bayern führt flächendeckendes Handyverbot für Grundschüler wieder ein
Bayern führt striktes Handyverbot an Schulen für Schüler bis einschließlich siebter Klasse wieder ein
Die Entscheidung kehrt eine frühere Lockerung der Regelungen um und steht im Einklang mit dem Bestreben nach strengerer Disziplin im Unterricht. Ministerpräsident Markus Söder hatte den Plan bereits im vergangenen September angekündigt und damit den Weg für die neuen Vorschriften geebnet.
Das Verbot gilt flächendeckend für alle Schulformen in Bayern und sorgt so für eine einheitliche Regelung während der ersten sieben Schuljahre. Betroffen sind auch Fünft- bis Siebtklässler an weiterführenden Schulen, wo die bisherigen Bestimmungen großzügiger ausfielen. Schulen, die bereits ähnliche Beschränkungen umsetzten, werden im Alltag kaum Veränderungen spürbar sein.
Die gesetzliche Neuregelung geht noch einen Schritt weiter: Der gemeinsame Unterricht für fünfte und sechste Klassen an Mittelschulen wird damit dauerhaft verankert. Zwar bleibt das Verbot konsequent, Ausnahmen sind jedoch möglich, wenn Geräte für den Unterricht benötigt werden oder Lehrkräfte ausdrücklich ihre Zustimmung erteilen.
Das wieder eingeführte Handyverbot tritt sofort in Kraft und betrifft Zehntausende Schüler im gesamten Bundesland. Damit gelten nun an allen Schulen dieselben Regeln, was die Unterschiede zwischen den einzelnen Einrichtungen verringert. Der Schritt ist Teil der umfassenderen Bemühungen Bayerns, die Klassenführung zu straffen und Ablenkungen einzudämmen.






