25 March 2026, 22:18

Betrunkene Frau greift Bundespolizisten am Hauptbahnhof Aschaffenburg an

Polizeibeamte in Uniform vor einer Menschenmenge bei einer Outdoor-Veranstaltung mit Fahrrädern und einer Bank im Vordergrund.

Betrunkene Frau greift Bundespolizisten am Hauptbahnhof Aschaffenburg an

Am Dienstagabend wurde eine 29-jährige Deutsche am Hauptbahnhof Aschaffenburg von der Bundespolizei vorläufig festgenommen, nachdem sie einen Tumult verursacht hatte. Bei der Kontrolle fanden Beamte ein Messer in ihrem Besitz und stießen auf gewaltsamen Widerstand, als sie sie befragen wollten.

Der Vorfall ereignete sich gegen 21:50 Uhr am 24. März, als die Polizei über eine auffällige Person im Bahnhof informiert wurde. Vor Ort trafen die Beamten auf die Frau, die sich aggressiv und uneinsichtig zeigte. Eine Durchsuchung ihres Hüftgürtels förderte ein Einhand-Klappmesser zutage, was weitere Maßnahmen nach sich zog.

Ein Atemalkoholtest ergab einen Blutalkoholwert von etwa 1,8 Promille. Als die Beamten sie festnehmen wollten, versuchte sie, die Hand eines Polizisten wegzuschlagen, und leistete heftigen Widerstand. Berichten zufolge soll sie während des Handgemenges auch versucht haben, die Beamten zu beißen.

Die Frau verbrachte die Nacht in Gewahrsam, um ausznüchtern, und wurde am folgenden Tag wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Behörden bestätigten, dass sie bisher nicht durch ähnliche Vorfälle mit Polizei oder Justiz in Erscheinung getreten war.

Die Bundespolizei hat inzwischen ein Strafverfahren wegen des Verdachts auf Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung eingeleitet. Zudem wurden verwaltungsrechtliche Schritte nach dem Waffengesetz eingeleitet, da das bei ihr gefundene Messer gegen die Vorschriften verstößt.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Der Fall wird nun über die rechtlichen Instanzen weiterverfolgt, wobei Anklagepunkte sowohl ihr Verhalten als auch den Besitz der Waffe betreffen. Weitere Details zur laufenden Ermittlung gab die Polizei nicht bekannt.

Quelle