Bielefelds neues Jugendjustizzentrum startet im März 2026 mit vernetzter Strategie gegen Jugendkriminalität
Niklas MeyerBielefelds neues Jugendjustizzentrum startet im März 2026 mit vernetzter Strategie gegen Jugendkriminalität
Neues Jugendjustizzentrum eröffnet Ende März 2026 in Bielefeld
Ende März 2026 wird in Bielefeld ein neues Jugendjustizzentrum seine Türen öffnen. Die Einrichtung vereint Polizei, Jugendhilfe und Staatsanwaltschaft unter einem Dach, um junge Straftäterinnen und Straftäter gezielt zu unterstützen. Wie offizielle Stellen mitteilen, soll das Zentrum mit einem abgestimmten Vorgehen Jugendkriminalität bekämpfen und Rückfallquoten senken.
Die feierliche Eröffnung findet am Dienstag, dem 31. März 2026, um 10:00 Uhr statt. Erwartet werden Nordrhein-Westfalens Justizminister Dr. Benjamin Limbach, Innenminister Herbert Reul sowie Bielefelds Oberbürgermeisterin Dr. Christiana Bauer. Zudem werden die Leitende Oberstaatsanwältin Dr. Sandra Müller-Steinhauer und der stellvertretende Polizepräsident Wolfgang Niewald bei der Veranstaltung sprechen.
Das Zentrum in der Boulevardstraße 9–11 beherbergt künftig die Jugendsachbearbeitung der Polizei, die Jugendhilfe sowie die Jugendabteilungen der Staatsanwaltschaft. Durch diese Bündelung der Kräfte wollen die Behörden besser auf die besonderen Bedürfnisse von straffälligen Jugendlichen eingehen. Ziel ist es, durch frühzeitige Interventionen und maßgeschneiderte Hilfsangebote die Wiederholungstatrate zu verringern.
Journalistinnen und Journalisten, die an der Eröffnung teilnehmen möchten, werden gebeten, sich bis Montag, den 30. März 2026, beim Justizministerium anzumelden. Die Veranstaltung markiert den Start einer neuen Strategie im Umgang mit Jugendkriminalität in der Region.
Das Jugendjustizzentrum steht für einen Wandel hin zu einem vernetzten System im Umgang mit jungen Straftätern. Künftig arbeiten Polizei, Jugendhilfe und Staatsanwaltschaft Hand in Hand unter einem Dach. Die Verantwortlichen erhoffen sich von dieser Zusammenarbeit sinkende Kriminalitätsraten und bessere Perspektiven für die betroffenen Jugendlichen.






