Billie Eilish spendet Millionen und fordert Milliardäre zum Handeln auf
Tim KellerBillie Eilish spendet Millionen und fordert Milliardäre zum Handeln auf
Billie Eilish sorgt derzeit sowohl mit ihrer Musik als auch mit ihren klaren Ansichten für Schlagzeilen. Die Sängerin sprach über die enge Verbindung zu ihrem Bruder Finneas, kritisierte gleichzeitig aber auch prominente Milliardäre für deren mangelndes Engagement in der Wohltätigkeit. Neben ihrem Aktivismus arbeitet sie weiterhin an ihrem vierten Studioalbum.
In einer Reihe von Interviews und öffentlichen Auftritten kündigte Eilish zudem an, einen Großteil der Einnahmen ihrer aktuellen Tourneen zu spenden, und äußerte sich deutlich zu politischen Themen.
Erst kürzlich öffnete sich Eilish darüber, zum ersten Mal ohne Finneas auf ihrer Hit Me Hard and Soft-Tour unterwegs zu sein. Gerüchte über einen Streit zwischen den Geschwistern wies sie entschieden zurück – es habe nie einen gegeben, und das werde es auch nie. Sie ging sogar so weit zu sagen, dass sie möglicherweise nie wieder Musik machen würde, wenn sie ihn nicht mehr sehen könnte. Ihre Geschwisterbeziehung, erklärte sie, sei eine Bindung wie keine andere.
Bei den Wall Street Journal Innovator Awards forderte sie Milliardäre wie Mark Zuckerberg auf, sich stärker für humanitäre Zwecke einzusetzen. Nur wenige Tage später griff sie Elon Musk auf Instagram direkt an und hinterfragte, warum er nicht mehr von seinem Vermögen für Hilfsprojekte spende.
Ihr Engagement erstreckt sich auch auf politische Themen. In einem Interview mit Elle positionierte sie sich klar gegen die Einwanderungs- und Zollbehörde ICE (Immigration and Customs Enforcement) und andere systemische Ungerechtigkeiten. Diese Haltung zeigte sie auch bei den Grammys, wo sie beim Entgegennehmen des Preises für Wildflower demonstrativ einen "ICE Out"-Anstecker trug.
Doch Eilish bleibt nicht bei Worten: Sie spendete 11,5 Millionen Dollar aus ihren Tourneeeinnahmen an verschiedene Hilfsorganisationen. Gleichzeitig bestätigte sie, dass ihr viertes Album bereits zur Hälfte fertiggestellt ist.
Die Sängerin bleibt eine prägende Stimme in Musik und Aktivismus. Ihre jüngsten Äußerungen und Spenden unterstreichen ihr Engagement für soziale Belange, während das anstehende Album ihre anhaltende künstlerische Konzentration zeigt. Die Verbindung zu Finneas bleibt dabei zentral für ihren kreativen Prozess – auch wenn sie in ihrer Karriere neue Wege beschreitet.






