BMW setzt auf digitale Revolution in Fertigung und Logistik
BMW modernisiert seine Fertigung und Logistik mit einer umfassenden digitalen Transformation. Die Umstellungen begannen im Mini-Werk in Oxford und umfassen die Migration zentraler Systeme auf die cloudbasierte SAP-Software. Ziel ist es, die Transparenz in der Lieferkette zu erhöhen und die Produktionsflexibilität zu steigern.
Der Wandel ist eine Reaktion auf die gestiegene Nachfrage nach digitalen Lösungen während der jüngsten Störungen in den Lieferketten. Automobilhersteller und Zulieferer setzten vermehrt auf neue Technologien, um Bauteile zu verfolgen und Abläufe zu optimieren. Michael Ströbel, bei BMW verantwortlich für das Prozessmanagement, betonte Fortschritte in der Eingangslogistik und der Anpassungsfähigkeit der Produktion.
Die Transformation beschränkt sich nicht auf die Fertigung. BMW verändert auch den Vertrieb der Fahrzeuge an Kunden. Kernfunktionen, die bisher auf veralteten Systemen liefen, werden künftig in der Cloud betrieben – und reduzieren so die Abhängigkeit von überholter Infrastruktur.
Das Werk in Oxford dient als Ausgangspunkt für die weltweite Einführung. Die Maßnahmen spiegeln einen branchenweiten Trend wider, durch digitale Lösungen die Betriebsabläufe zu modernisieren.
Das neue cloudbasierte System ersetzt die alte Software im Mini-Werk von BMW. Es ermöglicht eine bessere Nachverfolgung der Lieferkette und eine flexiblere Produktion. Das Unternehmen erwartet, dass die Updates die Effizienz in Fertigung und Vertrieb deutlich steigern werden.






