14 April 2026, 16:14

Chinesische Autos in Deutschland: Warum sie kaum eine Chance haben

Anzeige für ein Mercedes-Benz-Fahrzeug in Berlin, Deutschland, das eine Gruppe von Menschen, Bäume, Gebäude, Text und einen Stempel zeigt.

Chinesische Autos in Deutschland: Warum sie kaum eine Chance haben

Chinesische Automarken sind auf deutschen Straßen nach wie vor eine Seltenheit. Stand Januar 2025 waren hierzulande lediglich 70.046 Personenkraftwagen aus chinesischer Produktion zugelassen – ein winziger Anteil von nur 0,1 bis 0,2 Prozent am Gesamtmarkt.

Unter den chinesischen Herstellern führt MG Roewe mit 49.557 registrierten Fahrzeugen klar die Statistik an. Marken wie Lynk & Co, Great Wall Motor oder BYD folgen mit großem Abstand. Trotz ihrer geringen Präsenz haben die Hersteller in den vergangenen Jahren jedoch spürbar an Qualität gewonnen.

Ein zentrales Hindernis bleibt das noch unterentwickelte Vertriebs- und Service-Netz. Viele chinesische Marken tun sich zudem schwer, die Marketingvorlieben deutscher und europäischer Kundschaft zu verstehen. Eine weitere Herausforderung ist ihre Ausrichtung auf das Premium-Segment, das hierzulande oft nur begrenzt überzeugt.

Ob es chinesischen Autobauern gelingt, ihre Strategien anzupassen und in Deutschland Fuß zu fassen, wird sich in den kommenden Jahren zeigen. Aktuell bleibt ihr Marktanteil verschwindend gering, und zentrale Probleme – etwa bei der Distribution oder beim Vertrauen der Verbraucher – sind noch längst nicht gelöst. Wachstum wird maßgeblich davon abhängen, diese Hürden zu überwinden.

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