Deutsches Krimifestival diskutiert Rechtsextremismus und digitale Radikalisierung
Tim KellerDeutsches Krimifestival diskutiert Rechtsextremismus und digitale Radikalisierung
Das Deutsche Fernsehkrimifestival veranstaltet diese Woche eine Podiumsdiskussion und einen Drehbuchwettbewerb. Beide Veranstaltungen setzen sich mit drängenden Themen wie rechtsextremer Gewalt, digitaler Radikalisierung und Bedrohungen gegen marginalisierte Gruppen auseinander. Das Festival stößt auf großes Interesse – über 60 Autor:innen haben ihre Werke eingereicht.
Für den Wettbewerb gingen mehr als 60 Einsendungen ein, doch nur vier Drehbücher wurden für Live-Lesungen ausgewählt. Die Gewinner:innen werden am folgenden Tag im Rahmen der Verleihung des Deutschen Fernsehkrimipreises bekannt gegeben.
Am Donnerstag, dem 7. Mai, um 18:00 Uhr, findet auf der Caligari Filmbühne in Wiesbaden eine öffentliche und kostenlose Veranstaltung statt. Die Podiumsdiskussion unter dem Titel „Tatort: Rechtsextremismus“ untersucht, wie Krimiserien rechtsextreme Strömungen thematisieren sollten. Auf dem Podium diskutieren Tahera Ameer, Laila Stieler und Melvina Kotios.
Die ausgewählten Drehbücher behandeln aktuelle gesellschaftliche Brennpunkte, darunter rechtsextreme Anschläge, Online-Radikalisierung und Gewalt gegen schutzbedürftige Gruppen. Das Festival möchte damit eine Debatte anregen, wie Erzählformen diese Herausforderungen aufgreifen können.
Die Veranstaltung bietet Autor:innen und Publikum die Gelegenheit, sich über kritische Themen durch Krimigeschichten auszutauschen. Die prämierten Drehbücher werden im Rahmen des Deutschen Fernsehkrimipreises verkündet, während die Podiumsdiskussion Einblicke in die Rolle der Medien bei der Auseinandersetzung mit Extremismus gibt. Der Eintritt ist für alle frei – eine Anmeldung ist nicht erforderlich.






