Drei Kühe sterben nach Zusammenstoß mit Regionalzug bei Gaildorf
Ein Regionalzug hat in der Nähe von Gaildorf drei Kühe erfasst und getötet, nachdem die Tiere von einem Bauernhof entkommen waren. Bei dem Vorfall wurden die 13 Fahrgäste an Bord nicht verletzt, doch der Bahnverkehr in der Region war vorübergehend beeinträchtigt.
Neun Rinder waren aus einer Weide ausgebrochen, nachdem ein Zaun beschädigt worden war. Landwirte konnten vier der Tiere schnell wieder einfangen, doch die übrigen liefen auf nahegelegene Gleise. Der Zugführer entdeckte die Kühe und versuchte zu bremsen, doch ein Zusammenstoß ließ sich nicht mehr verhindern.
Unmittelbar nach dem Unfall blieben zwei Kühe verschwunden. Die Behörden bestätigten später ihren Verbleib, gaben jedoch keine weiteren Details bekannt. Die Bahnstrecke zwischen Gaildorf West und Schwäbisch Hall blieb bis Mittwochmorgen gesperrt, während Einsatzkräfte die Unfallstelle räumten.
Dem Besitzer der Rinder droht nun ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Gefährdung des Bahnverkehrs. Die Behörden prüfen, ob ausreichende Vorsichtsmaßnahmen getroffen wurden, um die Tiere zu sichern.
Nach der Räumung der Gleise nahm der Zug den regulären Betrieb wieder auf. Personen kamen nicht zu Schaden, doch der Vorfall verdeutlichte die Risiken, wenn Nutztiere auf Bahnstrecken geraten. Die Ermittlungen zur Verantwortung des Tierhalters laufen noch.






