Dürener Generationen diskutieren Gleichberechtigung: Fortschritte und offene Baustellen
Niklas MeyerDürener Generationen diskutieren Gleichberechtigung: Fortschritte und offene Baustellen
Generationen im Dialog: Düren diskutiert Fortschritte und Herausforderungen der Gleichberechtigung
Ein kürzlich stattgefundenes Treffen in Düren brachte verschiedene Generationen zusammen, um über die Fortschritte bei der Gleichstellung der Geschlechter in den vergangenen vier Jahrzehnten zu sprechen. Die Veranstaltung fand am 27. März 2026 im Rahmen der Reihe "Generationen im Dialog" statt und stand im Zeichen des Internationalen Frauentags – mit einem besonderen Fokus darauf, wie sich die Perspektiven auf Gleichberechtigung gewandelt haben und wo noch Herausforderungen bestehen.
Organisiert wurde der Austausch vom Dürener "Büro für Generationen, Ehrenamt und Pflege" in Zusammenarbeit mit der "Stelle für Gleichstellung" der Stadt. Rund 20 Teilnehmende folgten der Einladung, darunter Schülerinnen und Schüler des St.-Angela-Gymnasiums, Mitglieder des Seniorenbeirats sowie Vertreterinnen des Frauenforums.
Daniel Schulte, Leiter des Stadt- und Kreisarchivs Düren, eröffnete die Diskussion mit einem historischen Rückblick auf die Gleichstellungspolitik in der Stadt seit den 1980er-Jahren. Im Anschluss berichteten jüngere und ältere Teilnehmende von ihren persönlichen Erfahrungen – zu Themen wie Gerechtigkeit, Chancengleichheit und gesellschaftliche Erwartungen.
Christopher Lühr, Dürens Beigeordneter für Generationen, Demografie und Soziales, beteiligte sich an der Debatte und betonte, wie sich die Einstellungen zur Geschlechtergerechtigkeit über die Altersgruppen hinweg verändert haben. Sabrina König, die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt, verwies darauf, dass trotz der erreichten Fortschritte zentrale Probleme wie Lohnungleichheit und Belästigung im öffentlichen Raum weiterhin bestehen.
Der Dialog machte deutlich, wie wertvoll der Austausch zwischen den Generationen ist, um eine gerechtere Zukunft zu gestalten. Zum Abschluss der Veranstaltung herrschte Konsens: Düren hat auf dem Weg zur Gleichberechtigung zwar wichtige Schritte gemacht, doch nur durch kontinuierliche Zusammenarbeit lassen sich die verbleibenden Lücken schließen. Die Teilnehmenden verließen die Runde mit einem besseren Verständnis dafür, wie vergangene Kämpfe und aktuelle Diskussionen künftiges Handeln prägen können.






