30 April 2026, 14:22

Forscher machen Schachbrettzonen für Teilchen mit Magnetfeldern "unsichtbar"

Ein blauer Mantel mit Kapuze, gezeichnet auf Papier, begleitet von handgeschriebenem Text.

Forscher machen Schachbrettzonen für Teilchen mit Magnetfeldern "unsichtbar"

Forschende haben eine Methode entdeckt, um bestimmte Bereiche eines Schachbrettmusters für bewegte Teilchen quasi "unsichtbar" zu machen. Der Durchbruch gelang einem Team unter der Leitung von Anna Rossi an der Universität Bayreuth. Mit Hilfe von Magnetfeldern lenkten die Wissenschaftler:innen die Teilchen so um verborgene Zonen herum, ohne sie dabei zu verlangsamen.

An der Studie waren die Universität Bayreuth, die Universität Kassel und die Polnische Akademie der Wissenschaften beteiligt. Das Team konzentrierte sich auf paramagnetische Kolloide – winzige Teilchen, die auf magnetische Kräfte reagieren. Durch gezielte Anpassung des Magnetfelds schufen sie auf dem Schachbrettmuster Bereiche, in die die Teilchen nicht eindringen konnten, und machten diese Zonen damit effektiv "unsichtbar".

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Die Teilchen umgingen diese verborgenen Stellen, erreichten ihr Ziel aber dennoch gleichzeitig mit denen, die einen freien Weg hatten. Diese Technik ahmt das Prinzip der Tarnkappen-Technologie nach, bei der Objekte für Wellen wie Licht oder Schall unsichtbar werden. Die Ergebnisse wurden nun im Fachmagazin "Nature Communications" veröffentlicht.

Die Studie zeigt einen neuen Ansatz, um die Bewegung von Teilchen mithilfe von Magnetfeldern zu steuern. Die Methode könnte praktische Anwendungen in Bereichen finden, in denen präzise Manipulation winziger Objekte erforderlich ist. Die Arbeit des Teams eröffnet zudem weitere Forschungsmöglichkeiten im Bereich der Tarntechnologien.

Quelle