Gerhard Betz bleibt mit 39 Stimmen Vorsprung Bürgermeister von Nandlstadt
Niklas MeyerGerhard Betz bleibt mit 39 Stimmen Vorsprung Bürgermeister von Nandlstadt
Gerhard Betz hat sich in einer spannungsgeladenen und hart umkämpften Wahl eine weitere Amtszeit als Bürgermeister von Nandlstadt gesichert. Der Amtsinhaber, der für die UWN antrat, setzte sich mit nur 39 Stimmen Vorsprung durch und erreichte 50,7 Prozent der Stimmen. Seine CSU-Herausforderin Sibylle Thiermann-Mayrhofer hielt das Rennen bis zur letzten Auszählung offen.
Zu Beginn der Wahl lag Betz mit einem deutlichen Vorsprung von 60 Prozent in den ersten Hochrechnungen vorne. Doch als die Briefwahlstimmen ausgezählt wurden, verringerte sich der Abstand dramatisch. Thiermann-Mayrhofer, die aus bürgerlicher Pflicht und nicht aus persönlichem Ehrgeiz kandidierte, holte fast noch auf.
Nach der Bestätigung des Ergebnisses gab Betz zu, dass der Wahlkampf für ihn eine Qual gewesen sei. Er führte seinen Sieg darauf zurück, Wähler erreicht zu haben, die sich bisher von den Urnen ferngehielten hatten. Thiermann-Mayrhofer zeigte sich zwar enttäuscht, akzeptierte das Ergebnis jedoch anständigerweise und lobte, dass der Wahlkampf stets auf lokale Themen fokussiert geblieben war.
Der knappe Sieg verändert auch die Zusammensetzung des Stadtrats: Claudia Hoffendahl (UWN) übernimmt nun den ersten Ersatzsitz, während Josef Minster weiterhin erster Stellvertreter der CSU bleibt.
Betz' Wiederwahl bedeutet ein schmales, aber klares Mandat für seine zweite Amtszeit. Die Verschiebungen im Rat spiegeln das enge Rennen wider, wobei die UWN ihren Einfluss ausbauen konnte. Die offiziellen Ergebnisse und weitere Details sind auf der Website der Stadt Nandlstadt oder über die Landeswahlleitung Bayern abrufbar.






