Goslar testet Tempo-30-Zone für mehr Sicherheit im Stadtteil Ohlhof
Goslar führt ab April Testphase für Tempo-30-Zone ein
Ab dem 9. April startet Goslar ein sechsmonatiges Pilotprojekt mit einer Tempo-30-Zone (30 km/h) in der Ohlhofbreite und der Kurt-Schumacher-Allee. Ziel der Maßnahme ist es, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und die Lebensqualität im Stadtteil Ohlhof zu verbessern. Das Vorhaben wird von Anwohnern, dem Quartiersverein und dem Stadtrat unterstützt.
Während der Testphase werden die betroffenen Straßen aus dem Vorfahrtstraßennetz genommen. Stattdessen gilt innerhalb der Zone die Regelung "rechts vor links". Die Stadt strebt an, die Durchschnittsgeschwindigkeit auf ein V85-Niveau von 36 km/h zu senken – allerdings sind während des Versuchs keine geschwindigkeitsüberwachenden Maßnahmen geplant.
Regelmäßige Verkehrszählungen und statistische Erhebungen sollen die Auswirkungen der Zone dokumentieren. Die Behörden appellieren an alle Verkehrsteilnehmer, besonders rücksichtsvoll zu fahren und die Sicherheit von Fußgängern und Radfahrern zu priorisieren.
Das Projekt stößt in der Bevölkerung auf breite Zustimmung, darunter beim Ohlhof-Quartiersverein und dem Goslarer Stadtrat. Bei einem erfolgreichen Verlauf könnten die Maßnahmen nach Ablauf der sechs Monate dauerhaft eingeführt werden.
Die Testphase beginnt am 9. April und läuft ein halbes Jahr. Ihr Erfolg hängt von der Mitwirkung der Autofahrer und den Ergebnissen der laufenden Verkehrsanalysen ab. Die Stadt erhofft sich durch die reduzierte Geschwindigkeit ein sichereres und lebenswerteres Umfeld für alle Bewohner des Ohlhof-Viertels.






