Halles Spielplätze gerettet: Modernisierung statt Abriss für Rathenauplatz und Paulus-Spielplatz
Claudia SchmitzHalles Spielplätze gerettet: Modernisierung statt Abriss für Rathenauplatz und Paulus-Spielplatz
Zwei Spielplätze in Halle (Saale) standen vor ungewisser Zukunft. Während der Spielplatz am Rathenauplatz wegen veralteter Geräte teilweise gesperrt werden musste, sorgten Gerüchte über einen möglichen Abriss des Paulus-Spielplatzes für Diskussionen. Nun haben die Verantwortlichen bestätigt, dass beide Anlagen modernisiert und nicht abgerissen werden sollen.
Erstmals aufmerksam wurde die Öffentlichkeit, als der elfjährige Jonathan in einer Stadtratssitzung zu Wort meldete. Er fragte, ob der Paulus-Spielplatz einem unterirdischen Parkhaus weichen müsse. Oberbürgermeister Dr. Alexander Vogt entkräftete diese Befürchtungen und schloss solche Pläne für das Gelände ausdrücklich aus.
Tatsächlich hatte die Stadt zuvor zwar ein unterirdisches Parkhaus am Rathenauplatz in Erwägung gezogen, die Idee aber wegen der hohen Kosten verworfen. Stattdessen setzt man nun auf kleinere, dezentrale Parklösungen in Wohngebieten mit hohem Bedarf.
Um die Spielplatzsituation zu verbessern, fließen über eine Million Euro aus einer Sonderrücklage in die Sanierung des Paulus-Spielplatzes. Die Anlage soll nach Abschluss der Arbeiten vollständig wiedereröffnet werden. Am Rathenauplatz bleiben Teile vorerst gesperrt, während die alten Geräte geprüft werden.
Der Paulus-Spielplatz bleibt somit erhalten und wird modernisiert statt abgerissen. Die Stadt konzentriert sich nun auf gezielte Parkprojekte statt auf große Tiefgaragen. Mit den gesicherten Mitteln sollen die Bauarbeiten in Kürze beginnen.






