07 June 2026, 02:14

Junge Union fordert Umverteilung: Weniger Rente, mehr BAföG und Elterngeld

JU-Vorsitzender Winkel: Pensionserhöhung reduzieren, um BAföG und Elterngeld zu finanzieren

Junge Union fordert Umverteilung: Weniger Rente, mehr BAföG und Elterngeld

Die Bundesregierung prüft derzeit geplante Erhöhungen bei Renten, BAföG-Studienförderung und Elterngeld aufgrund von Haushaltszwängen. Diese Anpassungen waren ursprünglich im Koalitionsvertrag vereinbart worden. Nun hat Johannes Winkel, Vorsitzender der Jungen Union, Änderungen vorgeschlagen, um Mittel für junge Familien und Studierende freizumachen.

Winkel plädiert für eine geringere Rentenerhöhung – statt der diskutierten höheren Summe nur drei Prozent. Selbst mit dieser Anpassung würden die Renten noch stärker steigen als die Inflation, was den Rentnern mehr Kaufkraft sichert.

Sein Plan würde rund fünf Milliarden Euro freisetzen. Winkel möchte dieses Geld nutzen, um die BAföG-Wohnkostenzuschüsse zu aktualisieren, die er als dringend reformbedürftig bezeichnet. Gleichzeitig betont er, dass das Elterngeld nicht gekürzt werden dürfe.

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Der Chef der Jungen Union kritisierte den aktuellen Kurs der Regierung. Statt die Rentenerhöhungen zu reduzieren, werde erwogen, die BAföG-Anpassung komplett zu streichen und die Elterngeldzahlungen zu kürzen. Winkel forderte die Regierung auf, umzudenken, und erklärte, sie müsse sich „für die junge Generation zusammenreißen“.

Falls Winkels Vorschlag umgesetzt wird, würden Mittel von den Rentenanpassungen in die Unterstützung von Studierenden und Familien umgelenkt. Nun muss die Regierung entscheiden, ob sie seinen Empfehlungen folgt oder an ihren bisherigen Plänen festhält. Die Entscheidung wird Millionen Rentner, Studierende und Eltern im Land betreffen.

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