07 June 2026, 00:13

KI-Deepfakes täuschen selbst Prominente – wenn sogar Piers Morgans Mutter zweifelt

Piers Morgan: KI ist so mächtig, dass eine Deepfake-Version von mir sogar meine eigene Mutter getäuscht hat - SXSW London

KI-Deepfakes täuschen selbst Prominente – wenn sogar Piers Morgans Mutter zweifelt

KI-generierte Deepfakes sorgen für Verwirrung – selbst bei Prominenten

Die Sängerin Katherine Jenkins gab zu, dass sie von gefälschten Videoausschnitten des Moderators Piers Morgan in den sozialen Medien kurzzeitig getäuscht wurde. Selbst Morgans eigene Mutter hatte Mühe, zwischen einem echten Video von ihm und einer überzeugenden Fälschung zu unterscheiden.

Aufmerksam wurde die Öffentlichkeit auf das Problem, als Jenkins bekannt gab, dass sie auf KI-erzeugte Aufnahmen hereingefallen war, die angeblich aus Morgans Sendung Uncensored stammten. Der Moderator selbst äußerte seitdem Bedenken hinsichtlich der Verbreitung solcher Clips und warnte davor, dass sie Zuschauer in die Irre führen könnten. Trotz der zunehmenden Raffinesse von Deepfakes zeigt sich Morgan jedoch überzeugt, dass er – zumindest vorerst – jeder künstlichen Intelligenz in einer Diskussion überlegen ist.

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Kritik an SXSW London nach Einreiseverbot für YouTube-Kommentator Unabhängig davon kritisierte Morgan das SXSW London dafür, den YouTube-Kommentator Cenk Uygur nicht verteidigt zu haben, nachdem diesem die Einreise nach Großbritannien verweigert worden war. Uygur und sein Neffe Hasan Piker durften nicht ins Land einreisen, mit der Begründung, ihre Anwesenheit sei „nicht förderlich für das öffentliche Wohl“. Die Veranstalter von SXSW London betonten hingegen ihr Bekenntnis zur Meinungsfreiheit und erklärten, sie unterstützten Morgans Recht, die Veranstaltung zu kritisieren. Gleichzeitig verwiesen sie auf ihre Rolle, unterschiedliche Stimmen zusammenzubringen und einen offenen Austausch zu fördern.

Morgan zeigte sich enttäuscht, dass das Festival nicht deutlicher Stellung gegen Uygurs Ausschluss bezogen habe. Die Organisatoren hielten jedoch daran fest, dass der Dialog im Mittelpunkt stehe – selbst bei umstrittenen Entscheidungen.

Die Grenzen zwischen Realität und Fiktion verschwimmen Die Zunahme KI-generierter Inhalte macht es immer schwieriger, zwischen Echtheit und Fälschung zu unterscheiden. Jenkins’ Erfahrung zeigt, wie leicht Deepfakes täuschen können, während Morgans Bedenken grundsätzliche Fragen zum Vertrauen in digitale Medien aufwerfen. Das SXSW London hingegen bleibt seiner Mission treu, vielfältige Perspektiven zu präsentieren – auch wenn diese kontroverse Diskussionen auslösen.

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