03 May 2026, 00:19

KSI in der Kritik: Altes Video mit Gewalt-Witz gegen Schwangere geht viral

Schwarzes und weißes Plakat mit der Aufschrift "Vergewaltigung auf Vergewaltigung oder der Gerechtigkeit, der in seiner eigenen Falle gefangen ist" in fetter schwarzer Schrift.

KSI in der Kritik: Altes Video mit Gewalt-Witz gegen Schwangere geht viral

Ein wieder aufgetauchtes Video hat den Britain’s Got Talent-Juror KSI in die Kritik gebracht – wegen eines umstrittenen Witzes über Gewalt gegen schwangere Frauen. Die Aufnahme stammt aus einem YouTube-Livestream von 2017 und zeigt, wie er Äußerungen macht, die viele als zutiefst beleidigend empfinden. Kritiker werfen ihm vor, damit häusliche Gewalt und Schwangerschaftsbezogene Misshandlung zu verharmlosen.

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Auslöser des Vorfalls war eine Bemerkung von KSIs Mutter während des Streams, die ihn daran erinnerte, ein Kondom zu benutzen. Daraufhin „scherzte“ er, falls eine Frau von ihm schwanger würde, würde er „dem Baby einen Schlag versetzen“. Der damals gemachte Spruch zirkuliert nun erneut im Netz – und löst eine Welle der Empörung aus.

Die Organisation Women’s Aid, eine führende Hilfsorganisation gegen häusliche Gewalt, positionierte sich klar gegen den „Witz“. Eine Sprecherin betonte, solche Aussagen seien niemals akzeptabel, da sie das Ausmaß von Misshandlung bagatellisierten. Zudem warnte sie, dass die Verharmlosung gewalttätiger Sprache reale, schädliche Folgen haben könne.

Ein Vertreter von KSI reagierte später auf die Kritik und bestätigte die Existenz des Videos. Man bedauere die damals gewählten Worte, ging auf die Vorwürfe jedoch nicht weiter ein.

Die Kontroverse hat die Debatte über die Verantwortung von Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens für frühere Aussagen neu entfacht. Trotz der Kritik ist KSIs „Scherz“ weiterhin online abrufbar. Women’s Aid und andere Organisationen betonen weiterhin, dass gewalttätige Rhetorik – selbst im vermeintlichen Spaß – eine Kultur der Schädigung fördern kann.

Quelle