18 March 2026, 16:13

Mann greift Straßenbahnfahrer mit Gehstock an – und wehrt sich gegen Polizei

Ein Mann fährt eine Straßenbahn auf einer Stadtstraße mit anderen Fahrzeugen, Gebäuden und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Mann schlägt Straßenbahnfahrer während Streit mit Krücke - Mann greift Straßenbahnfahrer mit Gehstock an – und wehrt sich gegen Polizei

Ein 41-jähriger Mann aus Würzburg ist nach einem Angriff auf einen Straßenbahnfahrer mit einem Gehstock angeklagt worden. Die Attacke begann, als der Fahrer ihm eine Zigarette verweigerte. Die Polizei nahm den Verdächtigen später fest, der sich bei der Festnahme und danach gewaltsam gegen die Beamten zur Wehr setzte.

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Der Vorfall eskalierte, als der Mann von dem 42-jährigen Straßenbahnfahrer eine Zigarette forderte. Nach der Ablehnung schlug er mit dem Gehstock auf den Fahrer ein, woraufhin beide auf die Gleise stürzten. Der Fahrer konnte sich in die Straßenbahn zurückziehen und die Polizei alarmieren, während der Angreifer flüchtete.

Beamte spürten den Verdächtigen später auf und versuchten, ihn festzunehmen. Dabei griffen er und seine 47-jährige Partnerin die Polizisten an, sodass die Beamten vorläufige Fesseln einsetzen mussten. Der Mann leistete weiterhin erbitterten Widerstand – er trat gegen ein Polizeifahrzeugfenster und versuchte später in der Zelle, Beamte zu treten und zu beißen. Ein Polizist wurde bei dem Handgemenge verletzt.

Dem Beschuldigten drohen nun mehrere Anklagepunkte, darunter schwere Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Sachbeschädigung, Bedrohung und Beleidigung. In einem separaten Vorfall wurden zudem drei Jugendliche (16, 16 und 17 Jahre alt) von einer größeren Gruppe angegriffen, wobei ein 14-Jähriger mit Schlagringen als Haupttäter auftrat. Die genauen Umstände dieses Falls werden noch ermittelt.

Der 41-Jährige bleibt in Untersuchungshaft, wobei sich die Vorwürfe sowohl auf den Angriff in der Straßenbahn als auch auf seinen gewaltsamen Widerstand bei der Festnahme beziehen. Der verletzte Beamte erhielt medizinische Behandlung, während die Behörden die weiteren Hintergründe der Auseinandersetzung prüfen. Auch der Partner des Verdächtigen muss mit möglichen Anklagen wegen der Attacke auf die Polizisten rechnen.

Quelle