Nemetschek übernimmt 72 Prozent des US-Softwareanbieters HCSS
Die Nemetschek Group, ein führender deutscher Softwareanbieter, hat sich auf den Kauf einer Mehrheitsbeteiligung an Heavy Construction Systems Specialists, LLC (HCSS) geeinigt. Im Rahmen des Deals übernimmt das Münchner Unternehmen rund 72 Prozent des US-amerikanischen Bau-Softwareunternehmens, während die Beteiligungsgesellschaft Thoma Bravo einen Anteil von 28 Prozent behält.
An der Transaktion waren zwei große Kanzleien rechtlich beteiligt. Die Anwaltssozietät Latham & Watkins führte die juristische Begleitung des Geschäfts an, wobei die Partner Rainer Traugott, Bradley Faris und Dan Breslin das Team leiteten. Fachleute aus den Bereichen Unternehmensrecht, Steuerrecht und Kartellrecht unterstützten den Prozess.
Die Finanzierungsaspekte der Übernahme wurden von Freshfields Bruckhaus Deringer betreut. Michael Josenhans und Dennis Chinnow verantworteten dort die strukturierte Abwicklung, um sicherzustellen, dass die Finanzierung sowohl regulatorischen als auch kommerziellen Anforderungen entspricht.
Nach Abschluss der Transaktion wird HCSS in die Sparte Build & Construct der Nemetschek Group eingegliedert. Der Kauf steht noch unter dem Vorbehalt der üblichen behördlichen Genehmigungen und der finalen Vertragsbedingungen. Beide Seiten rechnen damit, dass der Deal in der zweiten Jahreshälfte 2026 abgeschlossen wird.
Nach dem Vollzug wird die Nemetschek Group eine kontrollierende Beteiligung von 72 Prozent an HCSS halten, während Thoma Bravo als Minderheitsinvestor mit den verbleibenden 28 Prozent beteiligt bleibt. Mit diesem Schritt stärkt Nemetschek seine Position auf dem Markt für Bausoftware.






