Neue Führung für die Feldgeschworenen der Stadt: Luger übernimmt den Vorsitz
Claudia SchmitzNeue Führung für die Feldgeschworenen der Stadt: Luger übernimmt den Vorsitz
Das Feldgeschworenen-Team der Stadt begrüßt eine neue Führung sowie ein frisches Mitglied. Alois Luger übernimmt nun den Vorsitz und löst damit Heribert Dettenkofer ab, der nach fast zwei Jahrzehnten im Amt zurücktrat. Die Veränderungen sind Teil einer langjährigen Tradition in der kommunalen Selbstverwaltung, in der Feldgeschworene eine zentrale Rolle bei Vermessungsarbeiten und städtischen Aufgaben spielen.
Feldgeschworene bekleiden eines der ältesten Ehrenämter in der lokalen Selbstverwaltung mit einer Geschichte von über 500 Jahren. Ihre Hauptaufgabe besteht darin, das Amt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung bei katastertechnischen Vermessungen zu unterstützen. Diese Positionen sind lebenslange Berufungen, die absolute Verschwiegenheit und ein starkes Engagement für den öffentlichen Dienst erfordern.
Heribert Dettenkofer, der seit 2005 als Feldgeschworener tätig war, hatte kürzlich um seine Entbindung aus dem Amt gebeten. Sein Ausscheiden führte zu einer Umstrukturierung innerhalb der Gruppe. Alois Luger wurde zum neuen Vorsitzenden gewählt und übernimmt damit die Verantwortung für die Kommunikation zwischen den Geschworenen und dem städtischen Vermessungsamt. Johannes Neuner wurde zudem zum stellvertretenden Vorsitzenden bestimmt, um die Kontinuität in der Führung zu gewährleisten.
Das Team wuchs mit der Aufnahme von Ludwig Linseis, sodass sich die Zahl der Feldgeschworenen nun auf acht beläuft. Vor seiner Berufung gab es im Jahr 2005 noch zwölf aktive Feldgeschworene in der Stadt. Luger und Neuner werden künftig als gemeinsame Sprecher der Gruppe fungieren und deren Interessen in offiziellen Angelegenheiten vertreten. Die Abteilung Geoinformation und Vermessung der Bauaufsichtsbehörde überwacht ihre Arbeit und stellt die Einhaltung der kommunalen Standards sicher.
Die neuen Ernennungen leiten ein neues Kapitel für die Feldgeschworenen der Stadt ein. Mit Luger als Vorsitzendem und Neuner als Stellvertreter wird das Team seine unverzichtbare Arbeit im Bereich des Flächenmanagements fortsetzen. Ihre Aufgaben bleiben entscheidend für die Pflege präziser Katasterunterlagen und die Unterstützung der lokalen Verwaltung.
Neue Amtszeiten und rechtlicher Rahmen für die Feldschöffen der Stadt
Die jüngsten personellen Veränderungen umfassen formelle Verfahrensdetails. Das Amt des Obmanns hat nun eine sechsjährige Amtszeit, wie im Bayerischen Abmarkungsgesetz 1981 festgelegt. Simon Neudecker aus dem Geoinformation und Vermessungstechnik-Bereich leitete die Wahlversammlung. Dieser rechtliche Rahmen regelt die 500-jährige Tradition der Feldschöffen, die für Vermessungen weiterhin von großer Bedeutung sind.






