06 May 2026, 14:33

Neues Cybersecurity-Programm startet gegen digitale Angriffe in Deutschland

Sicherheitsstandards verbessern
					Google und TU München starten Cybersecurity-Programm

Neues Cybersecurity-Programm startet gegen digitale Angriffe in Deutschland

Neues Cybersecurity-Ausbildungsprogramm in Deutschland gestartet, um wachsende digitale Bedrohungen zu bekämpfen

In Deutschland ist ein neues Ausbildungsprogramm für Cybersicherheit an den Start gegangen, um der steigenden Zahl digitaler Angriffe entgegenzuwirken. Die Initiative, unterstützt von Google.org und der Technischen Universität München (TUM), vermittelt Studierenden praktische Fähigkeiten und hilft gleichzeitig gefährdeten Organisationen, sich besser zu schützen. Der Schritt erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem Cyberangriffe auf deutsche Unternehmen 2024 alarmierende Ausmaße erreichen.

Das mit bis zu einer Million US-Dollar von Google.org finanzierte Programm wird über 250 Unternehmen und gemeinnützige Organisationen unterstützen, die besonders von Cyberbedrohungen betroffen sind. Mehr als 200 Studierende nehmen teil und wenden ihr Wissen in realen Szenarien an, um die Abwehrkräfte dieser Einrichtungen zu stärken.

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Aktuelle Daten unterstreichen die Dringlichkeit der Maßnahme: Eine Studie des Digitalverbands Bitkom zeigt, dass 81 Prozent der deutschen Unternehmen 2024 von Datendiebstahl, Spionage oder Sabotage betroffen waren. Weitere 10 Prozent vermuten, Ziel von Angriffen geworden zu sein, können dies jedoch nicht zweifelsfrei nachweisen. Wieland Holfelder, der Münchner Google-Manager, erläuterte, dass das Programm nicht nur den wachsenden Mangel an Cybersecurity-Fachkräften bekämpfe, sondern auch Studierenden und gefährdeten Gruppen zugutekomme.

Die TUM ist die einzige deutsche Hochschule, die an diesem Projekt teilnimmt – neben über 20 Einrichtungen weltweit, die von einem 15-Millionen-Dollar-Fonds von Google.org gefördert werden. Die 2005 gegründete Stiftung Google.org unterstützt mit Zuschüssen und Ressourcen gemeinnützige und soziale Initiativen und unterstreicht mit diesem Engagement erneut ihr Bekenntnis zur digitalen Sicherheit.

Das Ausbildungsprogramm kombiniert praxisnahe Erfahrungen für Studierende mit der Verbesserung der Cyberabwehr von Unternehmen und Non-Profit-Organisationen. Angesichts der zunehmenden Bedrohungslage zielt die Initiative darauf ab, eine stärkere Fachkraftbasis aufzubauen und die Verwundbarkeiten in der deutschen Digitalwirtschaft zu verringern.

Quelle