02 May 2026, 06:15

Nürnberg diskutiert moderne Kriminalität: Drohnen und Schmuggel im Fokus

Plakat mit der Aufschrift "CJNG & Los Cunis Drogenhandelsorganisationen" mit einer Karte Mexikos, zwei Männerfotos, Text und Logo.

Nürnberg diskutiert moderne Kriminalität: Drohnen und Schmuggel im Fokus

Große Konferenz zur Bekämpfung moderner Kriminalität in Nürnberg

Diese Woche fand in Nürnberg eine bedeutende Konferenz zur Bekämpfung moderner Kriminalität statt. Das Zollkriminalamt (ZKA) veranstaltete die Tagung im Rahmen der Fachmesse Enforce Tac 2025. Beamte und Experten kamen zusammen, um zwei drängende Themen zu behandeln: den zunehmenden Missbrauch von Drohnen durch Kriminelle und den Kampf gegen grenzüberschreitende organisierte Kriminalität.

Dr. Tino Igelmann, Leiter des ZKA, eröffnete die Konferenz mit einem Appell für eine engere Zusammenarbeit. Er betonte, dass die Strafverfolgungsbehörden mit den sich wandelnden Bedrohungen Schritt halten müssten – durch besseren Austausch und Abstimmung. Sowohl nationale als auch internationale Behörden seien gefordert, enger zusammenzuarbeiten, um die Wirksamkeit ihrer Methoden zu gewährleisten.

Die Veranstaltung war in zwei Fachpanels unterteilt. Das erste widmete sich der Frage, wie Kriminelle Drohnen für ihre Zwecke nutzen und wie Behörden diesen Gefahren begegnen können. Diskutiert wurde auch der strategische Einsatz von Drohnen, um grenzüberschreitende Schmuggelaktivitäten zu stören.

Das zweite Panel konzentrierte sich auf die wachsende Komplexität von Schmuggelmethoden. Experten hoben die Notwendigkeit hervor, kriminelle Netzwerke zu zerschlagen und illegale Gewinne einzuziehen. Ein zentrales Thema war der boomende Schwarzmarkt für Zigaretten, bei dem Produktion und Handel zunehmend besorgniserregende Ausmaße annehmen.

Neben Drogen- und Zigaretten-Schmuggel unterstrich die Konferenz das Ausmaß organisierter Kriminalität in ganz Europa.

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Die Veranstaltung des ZKA brachte Fachleute zusammen, um drängende Herausforderungen der modernen Verbrechensbekämpfung zu diskutieren – von drohnenbasierten Bedrohungen bis hin zu hochorganisierten Schmuggelringen. Ziel der Gespräche war es, die Reaktion der Sicherheitsbehörden zu präzisieren.

Für weitere Informationen steht die Pressestelle der Generaldirektion Zoll zur Verfügung: Albert Wagner, Telefon +49 228 303-11808 oder per E-Mail an [email protected].

Quelle