Ölpreise steigen trotz schwankender Märkte und sinkender US-Lagerbestände
Claudia SchmitzÖlpreise steigen trotz schwankender Märkte und sinkender US-Lagerbestände
Ölpreise steigen nach Phase der Marktunsicherheit
Die Ölpreise sind in dieser Woche gestiegen, nachdem sie zuvor Schwankungen unterlagen. Sowohl die Nordsee-Sorte Brent als auch das US-amerikanische WTI-Rohöl verzeichneten Kursgewinne, während die US-Lagerbestände in der Woche bis zum 18. April deutlich zurückgingen. Die Entwicklungen fallen mit einer weiterhin starken Nachfrage nach Öl zusammen, trotz der jüngsten Handelsschwankungen.
Die US-Rohöllagerbestände sanken in der letzten Meldewoche um 4,565 Millionen Barrel. Auch die Benzinreserven gingen um 2,180 Millionen Barrel zurück, und die Vorräte an Mitteldestillaten (wie Diesel) verringerten sich um 1,640 Millionen Barrel. Gleichzeitig gingen die Bestände im wichtigen Lagerstandort Cushing, Oklahoma, um 354.000 Barrel zurück.
Trotz des wöchentlichen Rückgangs sind die US-Rohöllager seit Jahresbeginn insgesamt um über 19 Millionen Barrel angestiegen. Die strategische Ölreserve der USA verzeichnete hingegen einen leichten Anstieg um 500.000 Barrel und erreicht damit ein Gesamtvolumen von 397,5 Millionen Barrel.
An der Preisfront stieg der WTI-Rohölpreis um 1,12 Dollar auf 64,20 Dollar, was einem Plus von 1,48 Prozent entspricht. Die Nordseesorte Brent zog mit einem Anstieg um 1,00 Dollar auf 67,26 Dollar nach – ein Plus von 1,51 Prozent. Die Erholung der Preise setzt eine mehrtägige Aufwärtsbewegung fort und spiegelt die anhaltend starke Marktnachfrage wider.
Die aktuellen Zahlen zeigen ein gemischtes Bild der US-Ölversorgung: Zwar gab es einen deutlichen wöchentlichen Rückgang der Bestände, doch der allgemeine Trend im Jahr 2024 bleibt positiv. Die Preise für Brent und WTI haben sich erholt, gestützt durch eine stabile Nachfrage. Die Veränderungen bei Lagerbeständen und Preisen deuten auf anhaltende Anpassungsprozesse im globalen Ölmarkt hin.






