Plötzliche Streichung: 80 Schulklassen verlieren Bildungsprogramm Landfrauen machen Schule
Claudia SchmitzPlötzliche Streichung: 80 Schulklassen verlieren Bildungsprogramm Landfrauen machen Schule
Förderung für Bildungsprogramm Landfrauen machen Schule überraschend gestrichen
Ende letzten Jahres strich der Freistaat Bayern überraschend die Mittel für das Bildungsprogramm Landfrauen machen Schule. Dadurch bleiben nun 80 Schulklassen in der Region ohne die erwartete Unterstützung. Nach einer Veranstaltung zum Tag der LandFrauen in Zirndorf, bei der Bedenken geäußert wurden, setzen sich nun lokale Politiker und Vertreter der Landwirtschaft für eine Lösung ein.
Die Kürzungen trafen die Organisatoren und Schulen unerwartet. Ursprünglich nahmen 355 Klassen an der Initiative teil, die Kindern landwirtschaftliche Bildung näherbringen soll. Bettina Hechtel, die Kreisbäuerin des Landkreises, kritisierte während der Veranstaltung die Entscheidung scharf. Sie forderte Petra Guttenberger (CSU) und Harry Scheuenstuhl (SPD) auf, sich für die Rettung des Programms einzusetzen.
Beide Politiker reagierten während der Zusammenkunft. Guttenberger bestätigte, bereits Schritte eingeleitet zu haben, und zeigte sich zuversichtlich, dass das Projekt in diesem Jahr noch umgesetzt werden könne. Scheuenstuhl verwies unterdessen auf seine Rolle bei der Sicherung zusätzlicher Mittel für die Landwirtschaft in den jüngsten Haushaltsverhandlungen. Er bat Hechtel um nähere Angaben zu den Auswirkungen der Kürzungen auf die 80 betroffenen Klassen und kündigte eine genauere Prüfung an.
Die Veranstaltung in Zirndorf endete mit Zusagen von Guttenberger und Scheuenstuhl. Beide erklärten sich bereit, die Fördersituation weiter zu untersuchen und sich für die Wiederherstellung der Unterstützung für die betroffenen Schulen einzusetzen.
Der plötzliche Wegfall der Gelder setzt die lokalen Verantwortlichen unter Handlungsdruck. Da 80 Klassen betroffen sind, wird sich in den kommenden Schritten zeigen, ob das Programm wie geplant fortgeführt werden kann. Das Engagement von Guttenberger und Scheuenstuhl deutet darauf hin, dass bereits an einer Lösung gearbeitet wird.






