14 April 2026, 18:14

Pollenflüge dauern heute 20 Tage länger – was Allergiker jetzt wissen müssen

Plakat zur Ankündigung der Verfügbarkeit sicherer, aktualisierter Impfungen für alle drei wichtigsten Grippe- und Erkältungsviren im Herbst und Winter.

Pollenflüge dauern heute 20 Tage länger – was Allergiker jetzt wissen müssen

Pollenflüge in Nordamerika dauern heute länger als je zuvor. Studien zeigen, dass sich die Saison zwischen 1990 und 2018 aufgrund des Klimawandels um 20 Tage verlängert hat. Für Allergiker bedeutet das mehr Zeit mit juckenden Augen, laufender Nase und verstopften Nasennebenhöhlen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Der erste Schritt zur Linderung ist die Vermeidung von Pollenkontakt. Einfache Maßnahmen wie das Ausziehen der Schuhe vor dem Betreten der Wohnung, das Waschen der Kleidung nach dem Aufenthalt draußen und das Duschen vor dem Schlafengehen helfen, Pollen aus den Wohnräumen fernzuhalten. Auch Haustiere tragen Pollen ins Haus – sie nach Spaziergängen abzuwischen oder zu baden, reduziert die Allergenbelastung.

Medikamente sind ein zentraler Baustein der Therapie. Antihistaminika lindern juckende Augen und Fließschnupfen, während kortisonhaltige Nasensprays gegen Verstopfung und Nasennebenhöhlenentzündungen wirken. Abschwellende Nasensprays bringen schnelle Erleichterung, sollten aber nicht länger als fünf Tage hintereinander angewendet werden. Damit Nasensprays optimal wirken, sollte man den Kopf nach vorne neigen und in Richtung Ohr sprühen.

Bestimmte Gewohnheiten können die Beschwerden verschlimmern. Alkohol und körperliche Anstrengung lösen mitunter allergische Reaktionen aus. Durch eine Kombination aus Verhaltensanpassungen, richtiger Medikamenteneinnahme und dem Wissen um persönliche Auslöser lassen sich die Symptome besser in den Griff bekommen.

Angesichts der immer längeren Pollensaison sind vorbeugende Maßnahmen heute wichtiger denn je. Wer Allergene meidet, Medikamente korrekt anwendet und bekannte Trigger vermeidet, kommt besser durch die belastende Zeit. Mit diesen Strategien bleibt der erweiterte Allergiezeitraum erträglicher.

Quelle