Regensburg kämpft mit kreativen Lösungen gegen die sommerliche Hitze
Regensburg führt neue Maßnahmen ein, um Bewohner:innen bei steigenden Sommertemperaturen zu unterstützen
Carina-Denise Lemke, die Klimaresilienz-Managerin der Stadt, leitet die Initiativen, um kühlende Lösungen und Sicherheitstipps anzubieten. Ihr Team wirbt für einfache, aber wirksame Strategien, um sich vor Hitze zu schützen.
Lemke übernahm ihre Position im Juni 2025 nach fünf Jahren beim Deutschen Wetterdienst, wo sie sich auf Klima- und Umweltforschung spezialisierte. Nun rät sie den Bürger:innen, Wohn- und Arbeitsräume frühmorgens oder spätabends zu lüften. Zudem helfe es, Räume tagsüber zu beschatten, um die Innentemperaturen zu senken.
Die Stadt stellt mehrere öffentliche Kühlorte bereit, darunter Parks, Grünflächen und Einkaufszentren. Fünf Trinkbrunnen sind bereits nutzbar, weitere sollen in den kommenden Monaten folgen. Darüber hinaus ermöglicht die Initiative Refill Deutschland das kostenlose Auffüllen von Wasserflaschen in beteiligten Geschäften.
Wer Abkühlung sucht, kann öffentliche Bäder und Brunnen nutzen. Allerdings bleibt das Baden in Donau und Regen in der Nähe von Häfen, Brücken und Wehren verboten. Die Behörden warnen, dass ältere Menschen, Kinder, Schwangere und Personen mit chronischen Erkrankungen bei extremer Hitze besonders gefährdet sind.
Lemke empfiehlt zudem, anstrengende Aktivitäten während der Mittagshitze zu vermeiden. Leichte, atmungsaktive Kleidung und regelmäßiges Trinken – auch ohne Durstgefühl – beugen hitzebedingten Gesundheitsproblemen vor.
Ziel der städtischen Richtlinien ist es, Hitzestress zu verringern und die öffentliche Sicherheit bei Hitzeperioden zu gewährleisten. In naher Zukunft sollen weitere Trinkbrunnen und Kühlorte hinzukommen. Die Bürger:innen werden aufgefordert, die Ratschläge zu befolgen, um sich bei steigenden Temperaturen zu schützen.






