Regensburg plant klimaneutrales Stadtviertel für 5.000 Einwohner im Norden
Niklas MeyerRegensburg plant klimaneutrales Stadtviertel für 5.000 Einwohner im Norden
Regensburg treibt die Pläne für ein neues Stadtviertel im Norden der Stadt voran. Das Projekt soll Wohnraum für rund 5.000 Einwohner schaffen und ehemaliges Agrarland in ein gemischt genutztes Gebiet verwandeln. Die Verantwortlichen streben ein klimaneutrales Quartier mit guten Verkehrsanbindungen und hoher Lebensqualität an.
Der Stadtrat hat die Umwidmung der landwirtschaftlichen Flächen in Wohn- und Gewerbegebiete beschlossen. Diese Entscheidung folgt der wachsenden Nachfrage nach Wohnraum innerhalb des Regensburger Stadtgebiets. Um innovative Gestaltungskonzepte zu gewinnen, beteiligt sich die Stadt am Ideenwettbewerb Europan 2024/2025.
Das neue Viertel wird nach dem Prinzip der "15-Minuten-Stadt" funktionieren, sodass alle alltäglichen Bedürfnisse fußläufig erreichbar sind. Geplant sind vielfältige Wohnformen, soziale Infrastruktur und Freizeiteinrichtungen. Grüne Freiflächen und eine ausgewogene Bebauungsdichte stehen im Mittelpunkt, um ein angenehmes Wohnumfeld zu gewährleisten.
Bis 2028 soll zudem ein neuer Haltepunkt, Wutzlhofen, den ÖPNV-Anschluss verbessern. Nach Abschluss des Wettbewerbs wird ein Teil des Geländes baureif gemacht und die Aufstellung eines Bebauungsplans eingeleitet. Ziel ist es, einen lebendigen Begegnungsort für die Bewohner im Norden der Stadt zu schaffen.
Das Vorhaben soll langfristig den Wohnraumbedarf decken und gleichzeitig Nachhaltigkeit fördern. Mit klimaneutralen Zielen und effizienten Verkehrsverbindungen wird das Viertel zu einem gut angebundenen und lebenswerten Teil Regensburgs. Die Vorbereitungen für den Baubeginn und die Planungsverfahren starten nach Abschluss des Gestaltungswettbewerbs.






