Resch Maschinenbau setzt auf Cloud-ERP für effizientere Fertigungsprozesse
Claudia SchmitzResch Maschinenbau setzt auf Cloud-ERP für effizientere Fertigungsprozesse
Resch Maschinenbau, ein bayerischer Maschinenbaubetrieb mit 200 Mitarbeitern, stellt seine Geschäftsprozesse auf ein cloudbasiertes ERP-System um. Das Unternehmen, das seit 60 Jahren Präzisionskomponenten fertigt, erwartet durch den Wechsel eine Vereinfachung seiner Produktionsabläufe. Derzeit liegt der Jahresumsatz bei rund 25 Millionen Euro, wobei die Digitalisierung weitere Effizienzsteigerungen bringen soll.
Die digitale Transformation begann 2020; Mitte 2021 entschied sich das Unternehmen für eine Public-Cloud-Lösung. Eingesetzt wird die Cloud-ERP-Software SAP S/4HANA, deren vollständige Implementierung bis Anfang 2024 abgeschlossen sein soll. Ziel der Migration ist es, die Anzahl der aktiven Fertigungsaufträge von 4.000 auf weniger als 1.000 zu reduzieren.
Resch Maschinenbau stellt auf kundenindividuelle Fertigung um, was die Arbeitsabläufe komplexer macht. Besonders in der Produktionsplanung und im Lagermanagement werden deutliche Verbesserungen erwartet. Die Umstellung wird intern gesteuert, begleitet von der Beratungsfirma Cpro Industry.
Neben dem Kerngeschäft liefert das Unternehmen über seine Schwesterfirma Power-Heat-Set auch Thermofixieranlagen für die Textilteppichproduktion.
Das neue Cloud-ERP-System soll Anfang 2024 in Betrieb gehen. Es wird den Wandel hin zur maßgeschneiderten Fertigung unterstützen und gleichzeitig den Auftragsstau verringern. Der Schritt unterstreicht das Bestreben von Resch Maschinenbau, seine Prozesse kontinuierlich zu modernisieren.






