REVAMP-Projekt will Nutzfahrzeugbatterien automatisiert recyceln und wiederverwenden
Mia SchmittREVAMP-Projekt will Nutzfahrzeugbatterien automatisiert recyceln und wiederverwenden
REVAMP: Neue Initiative revolutioniert die Wiederverwendung von Nutzfahrzeugbatterien
Ein neues Projekt mit dem Namen REVAMP will die Art und Weise verändern, wie Batterien aus Nutzfahrzeugen wiederverwendet werden. Gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, zielt die Initiative darauf ab, den Rückbau, die Prüfung und die Aufbereitung gebrauchter Batterien zu automatisieren. Neun Partner aus Industrie und Forschung haben sich zusammengeschlossen, um diesen Prozess effizienter und kostengünstiger zu gestalten.
Das REVAMP-Projekt startete offiziell im Februar 2023 und läuft über drei Jahre. Unter der Leitung von MAN Truck & Bus umfasst das Konsortium renommierte akademische und industrielle Akteure wie das Werkzeugmaschinenlabor (WZL) und das Institut für Stromrichtertechnik und Elektrische Antriebe (ISEA) der RWTH Aachen sowie das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie (Fraunhofer IPT). Die VDI/VDE Innovation + Technik GmbH übernimmt das Projektmanagement.
Das Team konzentriert sich auf elf zentrale Themenbereiche, darunter die Bewertung des Batteriezustands, den automatisierten Rückbau, die Wiederzusammenstellung sowie die Erstellung eines digitalen Zwillings für die Lebenszyklusanalyse. Durch die Automatisierung dieser Schritte soll es einfacher werden, zu entscheiden, ob gebrauchte Batterien für eine Second-Use- oder Second-Life-Nutzung aufbereitet werden können.
Das übergeordnete Ziel besteht darin, die Aufbereitung von Nutzfahrzeugbatterien zu industrialisieren. Dadurch soll die Verfügbarkeit generalüberholter Batterien in Deutschland steigen, während gleichzeitig Kosten und Umweltbelastung sinken.
Bei Erfolg könnte REVAMP die Wiederverwendung von Nutzfahrzeugbatterien im ganzen Land maßgeblich vorantreiben. Die entwickelten automatisierten Prozesse könnten einen neuen Standard für die Batterieaufbereitung setzen – schneller, günstiger und nachhaltiger. Die Ergebnisse des Projekts werden von Industrie und Politik mit großer Spannung erwartet.






