"Richi"-Streit eskaliert: Familie Schönbächler stoppt Merchandise-Hype ohne Zustimmung
Tim Keller"Richi"-Streit eskaliert: Familie Schönbächler stoppt Merchandise-Hype ohne Zustimmung
Ein viraler Spruch aus dem Schweizer Fernsehen hat eine juristische Auseinandersetzung um nicht autorisierte Merchandise-Artikel ausgelöst. Hermann Schönbächlers Ausspruch "Richi" wurde nach seiner Verwendung in den Soundboxen des Komikers Zeki zu einem beliebten Meme. Nun hat sich die Familie zu Wort gemeldet – sie fordert Respekt und die Entfernung des Clips aus dem Verkauf.
Der Streit begann, als Zeki den "Richi"-Ausschnitt in seine Comedy-Soundboxen aufnahm. Der ursprünglich aus einer Schweizer Fernsehsendung stammende Spruch verbreitete sich rasant im Netz, und Fans griffen ihn begeistert auf. Die Familie Schönbächler hatte der kommerziellen Nutzung jedoch nie zugestimmt.
Große Händler reagierten prompt: Galaxus und Brack nahmen Fan-Artikel mit dem Zitat aus ihren Regalen. Brack zog zudem die Soundboxen aus dem Sortiment, um die rechtliche Lage zu prüfen. Zeki hingegen verkaufte weiterhin seine Restbestände der alten Version.
Die Familie Schönbächler veröffentlichte eine öffentliche Stellungnahme und bat um ein Ende des Hypes. Sie betonte, dass ihr Recht auf Privatsphäre und der Schutz ihrer Kinder gewahrt werden müssten. Der Sender SRF bestätigte, den Clip ohne Zustimmung der Familie nicht für kommerzielle Zwecke freigegeben zu haben.
Unter dem öffentlichen Druck passte Zeki sein Produkt an: Die überarbeiteten Soundboxen enthalten den "Richi"-Spruch nicht mehr und entsprechen damit den rechtlichen Vorgaben.
Die Familie hat von Zekis Verkäufen keine finanziellen Zuwendungen erhalten. Der Fall zeigt die Risiken auf, die mit der Nutzung unlizenzierten Materials verbunden sind. Zwar ist das Meme aus den neuen Soundboxen entfernt worden, doch die Debatte um Urheberrechte bei viralem Merchandise bleibt aktuell.






