Söder rät DFB-Team: 'So wenig Politik wie möglich' - Söder fordert DFB-Team: Kein Platz für politische Gesten bei WM 2026
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat die deutsche Fußballnationalmannschaft aufgefordert, bei der WM 2026 auf politische Gesten zu verzichten. Das Turnier, das gemeinsam von den USA, Kanada und Mexiko ausgerichtet wird, findet in mehreren Städten Nordamerikas statt. Söders Äußerungen folgen auf die Kontroversen während der WM 2022 in Katar, bei der politische Aussagen den Sport selbst in den Hintergrund drängten.
Bei der WM 2022 in Katar hatte die deutsche Mannschaft mit mehreren politischen Statements auf sich aufmerksam gemacht. Kapitän Manuel Neuer trug eine Regenbogen-Armbinde, während Spieler bei einem Teamfoto vor dem Spiel ihre Münder bedeckten. Diese Aktionen lösten Debatten aus, doch am Ende schied die Mannschaft bereits in der Vorrunde aus.
Angesichts des bevorstehenden Turniers hat Söder die Spieler nun aufgefordert, sich auf den Fußball zu konzentrieren und Aktivismus hintanzustellen. Er hofft, dass die Mannschaft sich nicht ablenken lässt und ihre Leistung in den Vordergrund stellt. Die WM 2026 wird unter anderem in Mexiko-Stadt, Monterrey sowie an verschiedenen Spielorten in den USA und Kanada ausgetragen.
Söders Aussagen spiegeln den Wunsch nach einem weniger umstrittenen Turnier wider. Seine Ratschläge kommen zu einem Zeitpunkt, an dem sich Deutschland auf einen weiteren großen Wettbewerb vorbereitet – mit dem Ziel, die frühe Niederlage in Katar hinter sich zu lassen.
Die WM 2026 wird erstmals von drei Nationen gemeinsam ausgerichtet. Die deutsche Mannschaft steht unter Druck, besser abzuschneiden als 2022, als sie bereits in der Gruppenphase ausschied. Söders Forderung nach einem Verzicht auf politische Aussagen setzt klare Erwartungen vor dem Turnier.






