17 April 2026, 18:16

Sommerzeit 2023: Wie die Uhrumstellung Löhne und Arbeitszeiten beeinflusst

Plakat mit schwarzem Hintergrund, das "Northwestern Pacific California Official Time Schedule" in Text anzeigt.

Sommerzeit 2023: Wie die Uhrumstellung Löhne und Arbeitszeiten beeinflusst

Am 28. März 2023 beginnen die Sommerzeit – die Uhren werden eine Stunde vorgestellt. Diese Umstellung hat Auswirkungen auf Arbeitszeiten und Löhne einiger Beschäftigten. Die genauen Regelungen hängen von Verträgen und betrieblichen Vereinbarungen ab.

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Um 2 Uhr nachts am 29. März springt die Uhr auf 3 Uhr vor, sodass die Nacht um eine Stunde kürzer ausfällt. Arbeitgeber dürfen Beschäftigte nicht einfach dazu verpflichten, diese verlorene Stunde nachzuarbeiten – es sei denn, dies wurde vorher vertraglich vereinbart. Fehlen spezifische Regelungen zu Überstunden in Arbeitsverträgen oder Betriebsvereinbarungen, dürfen zusätzliche Arbeitsstunden nur dann angeordnet werden, wenn sie auch bezahlt werden.

Für Angestellte mit festem Monatsgehalt ändert sich an der Bezahlung nichts. Ihr Lohn berücksichtigt bereits gelegentliche Mehrarbeit, sei es über ein Zeitkonto oder finanzielle Ausgleichszahlungen. Bei Stundenlöhner:innen kann sich der Verdienst jedoch verringern, sofern keine gesonderten Absprachen bestehen.

Anders verhält es sich bei der Zeitumstellung am 25. Oktober 2026, wenn die Uhren wieder zurückgestellt werden. Dann dürfen Arbeitgeber Schichten bis zum ursprünglichen Ende der geplanten Arbeitszeit verlängern – was eine zusätzliche Stunde bedeutet. Ob diese Stunde als Überstunde gilt, hängt erneut von individuellen Verträgen oder Tarifvereinbarungen ab.

Die Auswirkungen der Zeitumstellung sind je nach Entlohnungsmodell unterschiedlich: Festangestellte mit Gehalt haben keine Einbußen zu befürchten, während Stundenlöhner:innen ohne entsprechende Regelungen eine Stunde Lohn verlieren können. Arbeitgeber müssen sich in jedem Fall an die geltenden Bestimmungen zu Überstunden und Vergütung halten.

Quelle