Spice Girls planen Hologramm-Show zum 30-jährigen Jubiläum
Die Spice Girls erkunden eine Hightech-Methode, um ihr 30-jähriges Jubiläum zu feiern. Medienberichten zufolge verhandelt die Band über eine Hologramm-Show im Stil von Abba. Das Projekt soll ihre Musik einer jüngeren Fangeneration näherbringen und gleichzeitig eine dauerhafte Einnahmequelle für die Gruppe schaffen.
Die Gruppe feierte 1996 mit Wannabe ihren Durchbruch – eine Debütsingle, die in 37 Ländern die Charts anführte. Ihr früher Erfolg festigte ihren Platz in der Popgeschichte, doch interne Spannungen veränderten später die Band. Geri Horner verließ 1998 während einer Welttournee die Gruppe, und bis 2000 pausierten die verbleibenden Mitglieder.
Wiedervereinigungsversuche gestalteten sich über die Jahre schwierig. Eine geplante Tour 2019 wurde wegen Meinungsverschiedenheiten abgesagt, und ein Netflix-Projekt zum 30-jährigen Jubiläum scheiterte ebenfalls. Victoria Beckham, die zuletzt 2012 bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele mit der Band auftrat, äußerte kürzlich in einem Interview mit SiriusXM Radio ihre Begeisterung für die Hologramm-Idee.
Hinter dem Konzept soll laut Berichten Simon Fuller stehen, der ehemalige Manager der Band. Parallel zur virtuellen Show kündigte die britische Königliche Münzanstalt eine Sammelmünze zum Jubiläum an. Beide Initiativen deuten auf einen modernen Ansatz hin, das Erbe der Gruppe zu würdigen.
Sollte die Hologramm-Show realisiert werden, böte sie Fans eine neue Möglichkeit, die Musik der Spice Girls zu erleben. Zudem würde das Projekt der Band eine potenzielle langfristige Einnahmequelle eröffnen. Die Ausgabe der Gedenkprägung durch die Royal Mint fügt den Jubiläumsfeierlichkeiten eine weitere Facette hinzu.






