22 April 2026, 06:29

Thuga AG fordert radikale Entflechtung der Energiewende-Bürokratie von der neuen Regierung

Tortendiagramm, das den globalen Verbrauch erneuerbarer Energien im Jahr 2008 zeigt, aufgeteilt nach Energiequellen einschließlich fossiler Brennstoffe, Kernenergie, Wasserkraft, Warmwasser, Heizung, Biomasse, Solarenergie, Geothermie und Biokraftstoffe.

Thuga AG fordert radikale Entflechtung der Energiewende-Bürokratie von der neuen Regierung

Thuga AG fordert von der neuen Bundesregierung eine Vereinfachung der Energiewende und weniger überflüssige Bürokratie. Das Unternehmen betonte die Notwendigkeit klarerer Vorschriften, besserer Investitionssicherheit und einer wettbewerbsfähigeren Wirtschaft. Mit über 15.500 energierelevanten Regelungen auf Bundesebene gelten die aktuellen Rahmenbedingungen als übermäßig komplex und ressourcenzehrend.

Der Energiesektor steht derzeit vor großen Herausforderungen durch eine Flut an Vorschriften. Thuga AG wies darauf hin, dass diese Regelungen knappe Ressourcen binden und Unternehmen unnötig belasten. Zudem kritisierte das Unternehmen den Einsatz staatlich gestützter Reservekraftwerke zur Stabilisierung der Strompreise. Dieser Ansatz sende falsche Signale und hemme private Investitionen, so die Begründung.

Thuga begrüßte jüngste Vorschläge von CDU, CSU und SPD zur Stärkung der wirtschaftlichen Wettbewerbsfähigkeit. Das Unternehmen unterstrich, dass mehr Rechtssicherheit und Planungsstabilität entscheidend seien, um den Ausbau neuer Kraftwerke und erneuerbarer Energien voranzutreiben. Zudem forderte es eine bessere Einbindung flexibler Stromerzeugung ins Netz, um einen reibungslosen und zuverlässigen Übergang zu gewährleisten.

In der Wärmepolitik sprach sich Thuga für Reformen des Gebäudeenergiegesetzes aus, um fairen Wettbewerb zwischen verschiedenen Heiztechnologien zu fördern. Das Unternehmen unterstützte zudem Pläne, die Bundesförderung für effiziente Wärmenetze rechtlich zu verankern und auszubauen. Zwar würdigte Thuga die von der Regierung geplanten Vereinfachungen als Schritt in die richtige Richtung, bestand jedoch darauf, dass tiefgreifendere Reformen nötig seien, um langjährige strukturelle Probleme zu lösen.

Die neue Bundesregierung steht nun unter Druck, die Energieregelungen zu verschlanken und günstigere Investitionsbedingungen zu schaffen. Zu den Empfehlungen von Thuga AG zählen Bürokratieabbau, die Verbesserung der Rahmenbedingungen und faire Wettbewerbsbedingungen für alle Energietechnologien. Ohne diese Änderungen droht die Energiewende langsam, teuer und ineffizient zu bleiben.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones
Quelle