06 May 2026, 16:14

TUM startet Batterie-Inkubator BaStI für unabhängige Energietechnologien aus Deutschland

Liniengraph, der den Anstieg der Verkaufszahlen von Elektrofahrzeugen in Australien zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

TUM startet Batterie-Inkubator BaStI für unabhängige Energietechnologien aus Deutschland

Neues Batterie-Start-up-Inkubatorprogramm BaStI an der Technischen Universität München gestartet

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An der Technischen Universität München (TUM) hat mit BaStI (Battery Start-up Incubator) ein neues Förderprogramm für Batterie-Innovationen den Betrieb aufgenommen. Ziel der Initiative ist es, die Entwicklung heimischer Batterietechnologien zu beschleunigen und die Abhängigkeit von ausländischer Produktion zu verringern. Geleitet wird das Projekt von Prof. Jennifer L.M. Rupp, einer Expertin für Festkörperelektrolyte und Gründerin des Deep-Tech-Unternehmens Qkera.

BaStI unterstützt Unternehmer:innen, die an Batterieinnovationen arbeiten, indem es wissenschaftliche Forschung mit praxisnaher Gründungsberatung verbindet. Das Programm ist Teil der TUM Venture Labs und wird von TUMint.Energy Research gefördert, wobei Rupp als Projektkoordinatorin fungiert. Weitere Fachkompetenz kommt vom Münchner Exzellenzcluster e-conversion, der sich auf Energieforschung spezialisiert hat.

Die Teilnehmer:innen von BaStI erhalten über UnternehmerTUM, das Gründungszentrum der Universität, Zugang zu Schulungen und Industrie-Netzwerken. Zudem stellt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unabhängige Fördermittel für Hardware-Batterie-Start-ups in den Phasen Entwicklung, Gründung und Prototypenbau bereit.

Dr. Philipp Gerbert, CEO der TUM Venture Labs, betonte die Dringlichkeit, Europas Abhängigkeit von der chinesischen Batterieproduktion zu reduzieren. Der Inkubator solle neuen Unternehmen helfen, fortschrittliche Batterielösungen schneller auf den Markt zu bringen und so die heimischen Lieferketten zu sichern.

BaStI bündelt Forschung, Finanzierung und Gründungsunterstützung, um den deutschen Batteriesektor zu stärken. Das Programm begleitet Start-ups auf dem Weg vom Laborprototyp zum marktfähigen Produkt. Durch die Förderung lokaler Innovationen soll die Abhängigkeit von importierter Batterietechnologie langfristig verringert werden.

Quelle