24 March 2026, 02:14

Überraschender Machtwechsel: Freie Wähler gewinnen Landratsamt im Ostallgäu

Eine Deutschlandkarte mit in rot und blau hervorgehobenen Bundesländern, die die Ergebnisse der Wahl 2016 anzeigen, einschließlich der Namen der Kandidaten und weiterer Wahl-details.

Überraschender Machtwechsel: Freie Wähler gewinnen Landratsamt im Ostallgäu

Bernd Stapfner von der Freien Wählervereinigung hat die Stichwahl um das Amt des Landrats im Landkreis Ostallgäu gewonnen. Mit 52,4 Prozent der Stimmen setzte er sich gegen seinen CSU-Konkurrenten Andreas Bauer durch, der auf 47,6 Prozent kam. Das Ergebnis markiert einen Wechsel in der lokalen politischen Führung, da Stapfner sein Amt am 1. Mai antreten wird.

Die Wahl folgte auf eine eng umkämpfte erste Runde am 22. März, in der Bauer mit 39,7 Prozent der Stimmen (30.354 Wahlzettel) vorne lag, während Stapfner 25 Prozent (19.131 Stimmen) erreichte. In der Stichwahl überholte Stapfner seinen Gegner – ein Zeichen für den wachsenden Einfluss der Freien Wähler in der Region.

Stapfner, ein ehemaliger Polizist, wird nun die scheidende Landrätin Maria Rita Zinnecker ablösen. Sein Sieg bricht die jahrzehntelange Vorherrschaft der CSU im Ostallgäu. Bauer bleibt unterdessen in seiner bisherigen Position als Wirtschaftsreferent im Kaufbeurer Rathaus.

Obwohl die Ergebnisse keine direkten Vergleiche zu früheren Wahlen zulassen, deutet das starke Abschneiden der Freien Wähler auf eine sich verändernde politische Landschaft im Landkreis hin.

Stapfners Erfolg bedeutet, dass die Freien Wähler zum ersten Mal die Führung im Ostallgäu übernehmen. Er wird sein Amt am 1. Mai antreten, während Bauer seine Arbeit in Kaufbeuren fortsetzt. Das Wahlergebnis unterstreicht die wachsende Herausforderung für die traditionelle Dominanz der CSU im Landkreis.

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