18 April 2026, 02:17

Ukraine stärkt Landesverteidigung mit Widerstandszentren und Schulreformen

Eine Gruppe von Kindern in traditioneller ukrainischer Kleidung vor einem Regal mit Spielzeug, einem Skelett und anderen Gegenständen

Ukraine stärkt Landesverteidigung mit Widerstandszentren und Schulreformen

Das ukrainische Parlament hat ein neues Gesetz verabschiedet, um die nationale Verteidigung durch Bildung und Ausbildung zu stärken. Die Reform führt spezialisierte Widerstandszentren ein und aktualisiert die Schulcurricula um verteidigungsrelevanten Unterricht.

Das Gesetz sieht die Einrichtung von Ausbildungsstätten vor, die sich auf den nationalen Widerstand konzentrieren. Diese Zentren werden praktische Kurse anbieten, darunter Schießübungen mit scharfer Munition und simulierte Einsatzszenarien. Die Ausbilder in diesen Einrichtungen müssen strenge Qualifikationsanforderungen erfüllen und eine verpflichtende Zertifizierung für den Umgang mit überführtem Militärgerät absolvieren.

Ein neues Schulfach mit dem Titel Grundlagen des nationalen Widerstands wird in den Lehrplan aufgenommen. Der bestehende Kurs Verteidigung der Ukraine wird ebenfalls mit aktualisierten Inhalten erweitert. Schüler mit religiösen Bedenken oder Behinderungen können von bewaffneten Ausbildungsmodulen befreit werden.

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Das Gesetz präzisiert die Aufgaben staatlicher Behörden bei der Organisation und Finanzierung des neuen Systems. Zudem erlaubt es die vorübergehende Überführung von Ausrüstung und Munition der Luftstreitkräfte an ausgewiesene Ausbildungsstandorte.

Die Änderungen zielen darauf ab, die Verteidigungsfähigkeiten der Ukraine zu verbessern, indem Bildung und praktische Ausbildung verknüpft werden. Schulen, Universitäten und Widerstandszentren übernehmen damit eine direkte Rolle beim Ausbau der Landesverteidigungsinfrastruktur.

Quelle