22 March 2026, 10:14

Wasserstoffforschung in Wörth-Wiesent startet mit internationalem Netzwerk durch

Großes modernes Gebäude mit vielen Fenstern, als Hauptsitz der Koreanischen Nationalen Wissenschaftlichen Technologie-Universität bezeichnet, umgeben von Grünflächen, einer Treppe, einem Schild, Pfosten, einem Zaun, Bäumen, Fahrzeugen, Stromleitungen und einem bewölkten Himmel.

Wasserstoffforschung in Wörth-Wiesent startet mit internationalem Netzwerk durch

Neues Forschungszentrum für Wasserstofftechnologie in Wörth-Wiesent eröffnet

Ein neues Kompetenzzentrum für Wasserstofftechnologie hat in Wörth-Wiesent offiziell seinen Betrieb aufgenommen. Wissenschaftsminister Markus Blume weihte den Standort am Montag, dem 15. September, ein – ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu nachhaltigen Energielösungen. Der Campus, der zur Technischen Hochschule Deggendorf gehört, erweitert sich nun um eine spezielle Einrichtung für Wasserstoffinnovation und klimaneutrale Forschung.

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Der Technologiecampus Wörth-Wiesent forscht bereits seit zwei Jahren an Wasserstoffprojekten. In seinen modern ausgestatteten Laboren finden internationale Kooperationen statt, darunter Hochspannungsstudien mit Partnern in Tunesien. Zudem leitet der Campus EU-geförderte Initiativen wie das H2Wert-Projekt (2022–2025), das sich mit der Produktion von grünem Wasserstoff in Zusammenarbeit mit niederländischen und österreichischen Teams befasst.

Ein weiteres zentrales Vorhaben ist die Interreg Alpine Space-Initiative HyFoAlps, die 2023 gestartet wurde. An diesem laufenden Projekt sind italienische und französische Einrichtungen beteiligt, die an Anwendungen für Wasserstoffmobilität arbeiten. Insgesamt arbeitet der Campus mittlerweile mit Partnern aus fünf Ländern zusammen: den Niederlanden, Österreich, Dänemark, Italien und Frankreich.

Bei der Eröffnung wurde symbolisch ein Wasserstoffballon steigen gelassen. Im Anschluss folgte ein Tag der offenen Tür, bei dem Besucherinnen und Besucher die laufenden Forschungsarbeiten live erleben konnten. Das neue Gebäude soll die Bemühungen unterstützen, Wasserstofftechnologien kostengünstiger und breiter zugänglich zu machen.

Der erweiterte Campus stärkt Deutschlands Position in der Wasserstoffforschung. Durch internationale Partnerschaften und hochmoderne Infrastruktur soll der Übergang zu klimaneutraler Energie beschleunigt werden. In der nächsten Phase liegt der Fokus darauf, bezahlbare Wasserstofflösungen für eine breitere Nutzung zu skalieren.

Quelle