Wilhermsdorfs langjähriger Bürgermeister Uwe Emmert tritt nach zwölf Jahren zurück
Mia SchmittWilhermsdorfs langjähriger Bürgermeister Uwe Emmert tritt nach zwölf Jahren zurück
Uwe Emmert scheidet nach zwölf Jahren im Amt als Bürgermeister von Wilhermsdorf aus. Sein Rücktritt tritt Ende April in Kraft, nachdem er im März auf eine erneute Kandidatur verzichtet hatte. Als Grund für seinen Abschied nannte er den Wunsch, mehr Zeit mit seiner Familie zu verbringen.
Emmert übernahm das Bürgermeisteramt in Wilhermsdorf erstmals 2012 und bezeichnete die Position damals als Berufung und nicht nur als Job. Während seiner Amtszeit führte er die Gemeinde durch große Herausforderungen, darunter das Jahrhunderthochwasser, das die Stromversorgung des Ortes lahmlegte. Unter seiner Führung wurden das Wohngebiet West fertiggestellt und die Weichen für eine neue Grundschule gestellt, einschließlich der Modernisierung des Wärmenetzes.
Eines seiner sichtbarsten Projekte ist die Freizeitanlage am Umspannwerk, die während seiner Amtszeit eröffnet wurde und bis heute vor allem jüngeren Einwohnern zugutekommt. Bei seinem Abschied bat Emmert um Verständnis für mögliche Fehler während seiner Amtszeit.
Seine Nachfolgerin wird Alexandra Zipfel von der Freien Wählergemeinschaft. Obwohl Emmert das Bürgermeisteramt verlässt, bleibt er weiterhin Mitglied im Kreistag des Landkreises Fürth.
Emmerts Ausscheiden markiert das Ende einer Ära für Wilhermsdorf. Seine Nachfolgerin wird die von ihm angestoßenen Projekte weiterführen, darunter die neue Grundschule und die Wohnraumentwicklung – zentrale Elemente seines Erbes. Durch seine fortgesetzte Tätigkeit im Kreistag bleibt er auch künftig in die lokale Politik eingebunden.






