06 May 2026, 20:11

Wirtschaftsverband warnt vor "gefährlichem Niedergang" der deutschen Industrie

Offenes Buch mit handgeschriebener genealogischer Familiengeschichte einer deutschen Familie, gefüllt mit detaillierten Ahneninformationen.

Wirtschaftsverband warnt vor "gefährlichem Niedergang" der deutschen Industrie

Führender Wirtschaftsverband übt scharfe Kritik an Bundesregierung zum ersten Jahrestag der Koalition

Die Stiftung Familienunternehmen und Politik, die mehr als 600 Unternehmen vertritt, hat die Bundesregierung zum ersten Jahrestag der Regierungsbildung hart angegriffen. Der exportabhängigen deutschen Wirtschaft drohe eine schwere Krise, warnte der Verband. Vorstandsmitglied Rainer Kirchdörfer sprach von einem „schleichenden, aber gefährlichen Niedergang“ des deutschen Wirtschaftsmodells.

Kirchdörfer wirft der Regierung vor, drängende wirtschaftliche Herausforderungen zu ignorieren. Die aktuelle Politik untergrabe Familienunternehmen, die das Rückgrat der deutschen Industrie bildeten. Viele dieser Betriebe sähen sich gezwungen, aufgrund der ungünstigen Rahmenbedingungen im Inland im Ausland zu investieren.

Die Enttäuschung der Stiftung rührt von unerfüllten Erwartungen seit Amtsantritt der Koalition her. Kirchdörfer betonte, dass bürokratische Hürden und übermäßige Staatsausgaben weiterhin ungelöst seien – ohne Anzeichen für Besserung. Zudem verwies er auf globale Risiken: Die USA untergrüben die Planbarkeit im Handel, während Europa mit eigenen Ineffizienzen kämpfe.

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Er machte deutlich, dass die Untätigkeit der Regierung Unternehmen zwinge, im Ausland nach Gewinnen zu suchen – obwohl ihnen dafür Kritik entgegen schlage. Für Kirchdörfer stehe zu viel auf dem Spiel, als dass man sich Scheitern leisten könne: „Jetzt braucht es vernünftige Politik, um Deutschlands wirtschaftliche Zukunft zu sichern und die nächste Generation von Unternehmen zu stärken.“

Die Warnungen der Stiftung spiegeln die wachsende Unzufriedenheit unter Familienbetrieben wider. Ohne Kurskorrektur in der Politik könnten diese Unternehmen ihre Investitionen weiter aus Deutschland abziehen. Kirchdörfers Äußerungen unterstreichen den Handlungsdruck auf die Regierung, bevor weitere Schäden entstehen.

Quelle