Zoll stoppt Lkw mit 50.500 geschmuggelten Zigaretten auf der A3
Zollbeamte haben auf der Autobahn A3 bei Passau und Deggendorf einen großangelegten Zigarettenschmuggel aufgedeckt. In einem in Rumänien zugelassenen Lkw wurde ein Versteck mit über 50.500 Zigaretten entdeckt, was zu Ermittlungen wegen Steuerhinterziehung führte.
Die Entdeckung gelang während einer Routinekontrolle an einem kleinen rumänischen Lkw auf der A3. Die Beamten stießen auf einen versteckten Hohlraum, der mit 50.500 Zigaretten gefüllt war – alle mit rumänischen Steuerzeichen versehen. Die beschlagnahmte Ware hätte dem Fiskus schätzungsweise 9.500 Euro an Steuereinnahmen entzogen.
Der 29-jährige Fahrer gab an, für die Firma seines Bruders zu arbeiten, und erklärte, das Fahrzeug sei auf dessen Namen zugelassen. Sowohl er als auch die vier Mitfahrer behaupteten, von den versteckten Zigaretten nichts gewusst zu haben. Trotz dieser Aussagen beschlagnahmten die Behörden die gesamte Ladung.
Mittlerweile wurde ein offizielles Ermittlungsverfahren gegen den Fahrer wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung eingeleitet. Im Mittelpunkt steht der illegale gewerbliche Transport der Zigaretten nach Deutschland.
Die beschlagnahmten Zigaretten bleiben vorerst in Zollverwahrung, während die Ermittlungen andauern. Bei einer Verurteilung drohen dem Fahrer Strafen wegen Steuerhinterziehung, darunter Geldbußen oder weitere rechtliche Konsequenzen. Der Fall unterstreicht die anhaltenden Bemühungen, den Tabakschmuggel auf wichtigen Transportrouten zu bekämpfen.






