"5. September": Wie ein Historien-Drama München 1972 neu aufrollt und die Medien hinterfragt
Mia Schmitt"5. September": Wie ein Historien-Drama München 1972 neu aufrollt und die Medien hinterfragt
Ein neues Historien-Drama mit dem Titel 5. September hat bedeutende Auszeichnungen und Kritikerlob eingeheimst. Der Film blickt zurück auf die Olympischen Spiele 1972 in München und das tragische Attentat auf israelische Athleten. Regie führte Tim Fehlbaum, der auch als Produzent und Co-Autor des Drehbuchs fungierte.
5. September feierte am 29. August 2024 auf der Filmbiennale von Venedig seine Premiere. In den Hauptrollen sind John Magaro, Leonie Benesch und Peter Sarsgaard zu sehen. Die Produktion wurde mit Millionenfördergeldern aus deutschen Filmfonds unterstützt.
Die Handlung untersucht, wie das Fernsehen die öffentliche Wahrnehmung von Krisen in Echtzeit prägt. Gleichzeitig stellt sie journalistische Ethik und den Einfluss der Medien in entscheidenden Momenten infrage. Nach seinem Festivaldebüt sicherte sich der Film neun Lolas, die höchsten Filmpreise Deutschlands.
Der internationale Kinostart begann am 7. November 2024 in der Schweiz. In Deutschland war der Film ab dem 9. Januar 2025 zu sehen, während US-Zuschauer ihn bereits am 13. Dezember 2024 erreichen konnten. Später folgte eine Oscar-Nominierung in der Kategorie Bestes Originaldrehbuch sowie eine Golden-Globe-Nominierung als Bester Film – Drama.
5. September hat sich als einer der herausragenden Filme des Jahres etabliert. Die Auszeichnungen und Nominierungen unterstreichen seine Wirkung auf Publikum und Kritik gleichermaßen. Das Drama sorgt weiterhin für Aufmerksamkeit – dank seiner packenden Darstellung von Geschichte und Medien.






