15 May 2026, 12:31

AfD zwischen Umfragehochs und lokalen Niederlagen in Ostdeutschland

Ein Mann und eine Frau stehen vor einer Menge, der Mann hält einen Stock in der Hand, auf einem Papier mit Wörtern und Zahlen, die einen deutschen Sieg anzeigen.

AfD zwischen Umfragehochs und lokalen Niederlagen in Ostdeutschland

Die rechtspopulistische AfD verzeichnet in den letzten Wochen sowohl Zuwächse als auch Rückschläge. Zwar führt die Partei in ostdeutschen Bundesländern wie Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern weiterhin die Umfragen an, doch auf kommunaler Ebene tut sie sich schwer. Eine neue Folge des Politik-Podcasts Bundestalk analysiert nun, wie sich die etablierten Parteien auf ihren Aufstieg einstellen könnten.

Im Landkreis Uckermark setzte sich die CDU-Kandidatin Karina Dörk klar gegen ihren AfD-Herausforderer Felix Teichner durch. Dörk mied Debatten über symbolträchtige Themen wie die „Brandmauer“ gegen die AfD und konzentrierte sich stattdessen auf ihre Bilanz und Sachkompetenz. Teichner, der versucht hatte, sein Image mit Liedern des linkseingestellten Liedermachers Hannes Wader aufzuweichen, konnte die Wähler nicht überzeugen.

Die gemischten Ergebnisse der AfD beschränken sich nicht auf die Uckermark. Trotz starker Umfragewerte in Sachsen-Anhalt (41 Prozent) und Mecklenburg-Vorpommern (36 Prozent) gewann die Partei in diesem Jahr nur zwei von 26 Bürgermeister- und Landkretswahlen, bei denen sie antrat. Bundesweit liegt sie in Umfragen mittlerweile knapp vor der Union, doch viele enttäuschte konservative Wähler wenden sich linken Parteien zu oder bleiben der Wahl fern, statt zur AfD zu wechseln.

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Die aktuelle Folge von Bundestalk, verfügbar auf Spotify, Deezer und iTunes, beleuchtet diese Entwicklungen. Experten diskutieren, ob sich der Aufwärtstrend der AfD bremsen lässt und welche Strategien gegen ihren wachsenden Einfluss wirken könnten.

Die AfD bleibt in Ostdeutschland umfragemäßig dominant, doch gelingt es ihr bisher nicht, diese Unterstützung in flächendeckende lokale Erfolge umzumünzen. Während die Union Wähler an Nichtwähler und linke Alternativen verliert, bleibt die politische Landschaft in Bewegung. Ob die Partei ihren Kurs fortsetzen kann, hängt auch davon ab, ob sie Rückschläge in wichtigen Regionalwahlen überwinden wird.

Quelle