30 April 2026, 00:28

Bayern investiert 25 Millionen Euro für barrierefreie S-Bahn-Stationen bis 2026

Ein Bahnsteig mit Treppe, eine Straße mit Geländer auf der linken Seite und eine Tafel mit Text oben auf dem Bahnsteig, mit Bäumen, Pfählen, Gebäuden und einer Brücke im Hintergrund.

Bayern investiert 25 Millionen Euro für barrierefreie S-Bahn-Stationen bis 2026

Bayern investiert 25 Millionen Euro, um die Barrierefreiheit im Nürnberger S-Bahn-Netz zu verbessern. Die Mittel sollen sicherstellen, dass alle Stationen zwischen Nürnberg-Sandreuth und Roth stufenlosen Zugang bieten. Laut Behörden kommen die Modernisierungen Menschen mit Behinderungen, Familien mit Kinderwagen und Reisenden mit schwerem Gepäck zugute.

Im Mittelpunkt des Projekts steht die S2-Linie, wo Bahnsteige und Gleise an die einheitliche Einstieghöhe der S-Bahn von 76 Zentimetern angepasst werden. An den Stationen Schwabach, Schwabach-Limbach und Roth werden die Bahnsteige abgesenkt, während an anderen Haltepunkten die Gleise erhöht werden, um Höhenunterschiede auszugleichen.

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Die Bauarbeiten sollen 2026 beginnen, doch bereits ab 2023 erhalten einige Stationen erste barrierefreie Verbesserungen. Die Deutsche Bahn hat zugesagt, alle Umbauten bis 2026 abzuschließen. Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter bestätigte die zusätzlichen Mittel und betonte ihre Bedeutung für ein hindernisfreies Reisen.

Heiko Büttner, der bevollmächtigte Vertreter der Deutschen Bahn für Bayern, wies auf die weiterreichenden Auswirkungen der Maßnahmen hin. Er erklärte, dass die Änderungen nicht nur Rollstuhlfahrern, sondern auch Eltern mit Kinderwagen und Pendlern mit sperrigem Gepäck die Fahrten erleichtern würden.

Die 25 Millionen Euro fließen in die Anpassung von Bahnsteigen und Gleisen entlang der S2-Strecke. Nach Abschluss der Arbeiten werden alle Stationen zwischen Nürnberg-Sandreuth und Roth einen stufenlosen Einstieg ermöglichen. Die Modernisierungen passen zum bestehenden S-Bahn-Fuhrpark, der bereits mit einer standardisierten Einstieghöhe von 76 Zentimetern verkehrt.

Quelle