Berliner U-Bahnhöfe jubeln sich für die WM um – mit kreativen Namensänderungen
Niklas MeyerBerliner U-Bahnhöfe jubeln sich für die WM um – mit kreativen Namensänderungen
Sechs Berliner U-Bahn-Stationen tragen zur FIFA-Fußball-Weltmeisterschaft neue Namen. Die Umbenennung fällt mit dem ersten Spiel Deutschlands im Turnier am Sonntag zusammen. Der städtische Verkehrsbetrieb BVG erhofft sich damit zusätzliche Begeisterung unter den Fans.
Betroffen sind die Stationen Brandenburger Tor, Frankfurter Tor, Hallesches Tor, Kottbusser Tor, Oranienburger Tor und Schlesisches Tor. In jedem Namen wurde das Wort Tor durch einen langgezogenen, triumphierenden Jubelrufe ersetzt. Die Umbenennung ist vorübergehend und soll die Zeit der Weltmeisterschaft begleiten.
Ineke Paulsen, Marketingleiterin der BVG, erklärte, die Idee sei es, Freude in den täglichen Arbeitsweg der Pendler zu bringen. Man wolle den Berlinerinnen und Berlinern ein Lächeln ins Gesicht zaubern, so Paulsen. Die neuen Namen wurden kurz vor dem Auftaktspiel Deutschlands aktiviert.
Mit der verspielt gestalteten Aktion will die BVG die Vorfreude der Fans während des Turniers steigern. Nach dem Ende der Weltmeisterschaft erhalten die Stationen wieder ihre ursprünglichen Bezeichnungen. Die Umbenennung unterstreicht die Begeisterung der Stadt für das Großereignis.






