BMW revolutioniert Produktion mit autonomer Logistik und 5G-Cloud-Steuerung
Mia SchmittBMW revolutioniert Produktion mit autonomer Logistik und 5G-Cloud-Steuerung
BMW führt Spitzenautomatisierung in britischen und deutschen Werken ein, um die Produktion zu optimieren
Im britischen Werk Swindon übernehmen nun selbstfahrende Gabelstapler den Transport von Stahlblechen für die Mini-Montage. Parallel läuft in Landshut ein 1,2-Millionen-Euro-Projekt, das erstmals ein vollständig cloudgesteuertes Logistiksystem auf 5G-Basis testet.
Die Umstellungen im BMW-Werk Swindon umfassen automatisierte Transportfahrzeuge (AGV) des Herstellers EK Robotics. Die selbstfahrenden Gabelstapler bewegen die Stahlbleche millimetergenau, reduzieren Stillstandszeiten und steigern die Effizienz. In die Fahrzeuge integrierte Kameras berechnen Bewegungen und ermitteln Positionen mit Präzision.
Das Projekt "Robot in the Cloud" im BMW-Werk Landshut geht noch einen Schritt weiter: Ein vom Münchner Unternehmen Congiv installiertes 5G-Netz verbindet Maschinen mit einer Hochleistungsdatencloud. Dadurch lassen sich autonome Transportsysteme in Echtzeit steuern und berechnen. Die selbstfahrenden Gabelstapler stammen von KS Control, während das bayerische Wirtschaftsministerium die 1,2-Millionen-Euro-Initiative über zwei Jahre fördert.
Beide Vorhaben zielen auf vollständig vernetzte Produktionslinien ab. Durch die Automatisierung komplexer Logistikprozesse erwartet BMW schnellere Abläufe und weniger Verzögerungen in der Fertigung.
Die neuen Systeme markieren einen Wandel hin zu intelligenterer und effizienterer Automobilproduktion. Selbstfahrende Gabelstapler und cloudbasierte Steuerung verringern manuelle Eingriffe und erhöhen die Präzision. Bei Erfolg könnte die Technologie künftig auf weitere BMW-Standorte ausgeweitet werden.






