19 June 2026, 08:09

BMW revolutioniert seine Logistik mit KI und Hochleistungsrechnen für mehr Effizienz

BMW stärkt den Einsatz von Internet of Things in der Logistik

BMW revolutioniert seine Logistik mit KI und Hochleistungsrechnen für mehr Effizienz

BMW erweitert den Einsatz von KI und Hochleistungsrechnen in der Logistik, um die Effizienz zu steigern. Der Konzern testet derzeit neue Industrie-4.0-Technologien an seinen Standorten weltweit. Die Innovationen sollen die Bewältigung des enormen täglichen Teilevolumens sowie die Transportabläufe optimieren.

Der Automobilhersteller verarbeitet täglich 31 Millionen Bauteile, die sich auf 237.000 verschiedene Artikelnummern verteilen. Daraus resultiert ein jährliches Transportvolumen von 86 Millionen Quadratmetern. Allein im vergangenen Jahr fertigte BMW über 2,5 Millionen Fahrzeuge.

Die Pilotprojekte folgen einem vierstufigen Ansatz: Technologievalidierung, Machbarkeitsnachweis, Pilotphase und Serienproduktion. KI kommt dabei zum Einsatz, um Objekte zu erkennen und detaillierte 3D-Scans von Gebäuden und Werksanlagen zu erstellen. Diese Scans ermöglichen eine virtuelle Layoutplanung, bei der einzelne Objekte in der Software angepasst oder entfernt werden können – was Umstrukturierungen deutlich erleichtert.

Zudem hat BMW das Tool Connected Supply Chain (CSC) eingeführt. Es erlaubt die Echtzeit-Verfolgung von Lkw-Standorten innerhalb des Zuliefernetzwerks. Um diese Fortschritte zu unterstützen, ersetzt das Unternehmen herkömmliche Industrie-PCs durch Hochleistungs-Grafikprozessoren und steigert so die Rechenleistung um etwa 2.000 FLOPS.

Die neuen Technologien sollen die Logistikprozesse verschlanken und die Planungsflexibilität erhöhen. Mit dem Umstieg auf KI-gestützte Lösungen und Hochleistungsrechnen setzt BMW einen wichtigen Schritt zur Modernisierung seiner globalen Abläufe. Die Pilotprojekte laufen derzeit an mehreren Standorten.

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