Bosch setzt auf E-Mobilität und Fahrerassistenz mit Milliardeninvestitionen
Tim KellerBosch setzt auf E-Mobilität und Fahrerassistenz mit Milliardeninvestitionen
Bosch, der weltweit größte Automobilzulieferer, verzeichnete 2021 ein kräftiges Wachstum. Auf der IAA Mobility in München kündigte Konzernchef Volkmar Denner an, dass der Umsatz im Automotive-Bereich um zehn Prozent gestiegen sei. Das Unternehmen expandiert zudem rasant in den Bereichen Fahrerassistenzsysteme und Elektrofahrzeugtechnik.
Im laufenden Jahr wächst Bosch im Segment Fahrerassistenzsysteme um über 40 Prozent. Das Unternehmen sieht sich hier als Marktführer und rechnet mit einer anhaltend hohen Nachfrage. Gleichzeitig bleibt die klassische Automobilzulieferung das größte Geschäftsfeld des Konzerns.
Bei der Elektrofahrzeugtechnik strebt Bosch für 2021 einen Umsatz von über einer Milliarde Euro an. Bis 2025 soll sich diese Summe auf fünf Milliarden Euro verfünffachen. Um dieses Ziel zu erreichen, hat das Unternehmen bereits fünf Milliarden Euro in die Elektromobilität investiert – für 2021 sind zusätzliche 700 Millionen Euro vorgesehen.
Bosch prognostiziert zudem einen globalen Wandel hin zur E-Mobilität: Bis 2035 könnten etwa 60 Prozent der Neuwagen weltweit elektrisch sein. Allerdings gab es Rückschläge bei der Entwicklung von Robotaxis, nachdem der Partner Daimler seine Pläne für autonomes Fahren im Massenmarkt zurückfuhr.
Die Investitionen und Prognosen von Bosch unterstreichen den Fokus auf zukünftige Mobilitätstrends. Das Wachstum in den Bereichen Fahrerassistenz und Elektroantriebe zeigt das Vertrauen des Konzerns in diese Märkte. Trotz der Herausforderungen bei autonomen Fahrzeugen bleiben die finanziellen Verpflichtungen und Umsatzziele ehrgeizig.






