30 March 2026, 00:16

Brandenburgs Regierung wird nach Koalitionsbruch neu aufgestellt

Zwei deutsche Bundeskanzler, Angela Merkel und Joachim Gauck, stehen vor einer Glaswand mit einem Vorhang dahinter, beide in Anzügen und in Mikrofone sprechend.

Brandenburgs Regierung wird nach Koalitionsbruch neu aufgestellt

Brandenburgs Landesregierung wird nach dem Scheitern der SPD-BSW-Koalition im Januar umgebildet. Mehrere Schlüsselminister übernehmen neue Aufgaben, während die SPD eine frische Partnerschaft mit der CDU eingeht.

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Die Umstrukturierung begann, nachdem die bisherige Koalition aus SPD und Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) zu Jahresbeginn zerbrochen war. Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) leitete daraufhin Gespräche mit der CDU ein, um eine neue Regierung zu bilden.

Britta Müller, die ehemalige Gesundheitsministerin, hat die BSW mittlerweile vollständig verlassen. Zudem gibt sie ihr Ministeramt auf und kündigte an, sich künftig direkt den regionalen Belangen Brandenburgs widmen zu wollen. Ihr Rückzug folgt auf monatelange politische Unsicherheit.

René Wilke, bisheriger Innenminister, wechselt in ein neu geschaffenes "Superministerium". Sein erweiterter Verantwortungsbereich umfasst künftig Arbeit, Soziales, Gesundheit und Migration. Mit seiner Ernennung zum neuen Gesundheitsminister wird Müllers Posten neu besetzt.

Unterdessen übernimmt Daniel Keller (SPD) das Amt des Finanzministers. Die Personalrochaden wurden von der Deutschen Presse-Agentur (dpa) bestätigt und von mehreren Medien berichtet.

Die Umbildung markiert einen Führungswechsel in Brandenburg nach dem Ende der vorherigen Koalition. Wilkes erweitertes Ressort und Kellers neue finanzpolitische Rolle werden die Ausrichtung der SPD-CDU-Regierung prägen. Die Veränderungen erfolgen in einer Phase der Neuausrichtung, während sich das Land auf die jüngste politische Partnerschaft einstellt.

Quelle